
„HighTech Europe“ – so der offizielle Name des Exzellenz Netzwerks (EU Network of Excellence) – geht jetzt an den Start, um die Kompetenzen der in Europa vorhandenen Lebensmittelforschung zu harmonisieren und damit die Landwirtschaft und Industrie fuer den globalen Wettbewerb nachhaltig zu staerken.
Koordinator des Projektes ist das in Quakenbrueck angesiedelte Deutsche Institut f?r Lebensmitteltechnik (DIL). Aus diesem Anlass hatte sich der Institutsleiter Dr. Volker Heinz zusammen mit dem Ersten Kreisrat des Landkreises Osnabrueck Dr. Reinhold Kassing beim Ministerpraesidenten getroffen.
Wulff, der das DIL beim 20-jaehrigen Jubilaeum als „Stilles Juwel“ bezeichnet hatte, freute sich, dass die Beauftragung des DIL fuer dieses wichtige europaeische Projekt gleichzeitig auch Ausdruck fuer die anerkannten Verdienste um die Lebensmittelmittelforschung des Instituts sei.
Die an diesem Tage aus der Taufe gehobene Plattform „HighTech Europe“ sei eine Initiative von europaeischen Forschungseinrichtungen, Industrieverbaenden und Unternehmen, die im Zuge des 7. Rahmenprogramms der EU-Forschungsfoerderung angetreten sei, die neuesten Erkenntnisse aus Bio-, Nano- sowie Informations- und Kommunikationstechnologie fuer innovative Produktstrategien in der Lebensmittelherstellung verfuegbar zu machen.
„Wir gehen davon aus, dass dieses Europaeische Institut dann auch im Landkreis Osnabrueck angesiedelt sein wird.“ nahm Reinhold Kassing, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des DIL ist, diesen Gedanken auf und verwies gleichzeitig auf die 1,4 Mio. EUR an europaeischen Mitteln, die durch das Projekt nach Niedersachsen fliessen werden. Insgesamt ist das Netzwerk mit einem europaeischen Budget von 7 Mio. EUR ausgestattet.