Erst Segel setzen und dann Segeln

Die neue AGENDA umfasst 11 in der Tagung gemeinsam erarbeitete Punkte. Sie versteht sich als Hilfsinstrument im Sinne einer Kommunikations- und Handlungsgrundlage für Besprechungen, Abstimmungen und für künftige Tagungen. „Damit sind wir“, so Joachim Himmelskamp (1. Vors. LV-Nord) „bewusst den Weg gegangen, künftig auf gemeinsam gefundener und akzeptierter Grundlage, zielgerichtet vorzugehen.“ Die AGENDA versteht sich als erweiterte To-Do-Liste. Sie wird kontinuierlich geführt, sodass der jeweilige Entscheidungsprozess in seiner Entwicklung erkennbar wird und nachzuvollziehen ist. Mit ihrer Hilfe können nach und nach auch neue Projekte in Angriff genommen werden; denn es wird keine AGENDA 1, 2, 3… 17 geben. Sie wird – einmal erstellt – fortlaufend geführt.
Diese Vorgehensweise zur Erreichung von Zielen hält man im VKD LV-Nord für, angemessen und realistisch – um die Zweigvereine auf tatsächlich praktikable Art und Weise vernünftig einzubinden. Zumal sie im Gebiet sehr weit auseinanderliegen – was ein Vorgabeprinzip zur Umsetzung von Zielen ausschließt. „Hinzu kommt,“ ergänzt Himmelskamp „dass unsere Zweigvereine personell und ausstattungsmäßig sehr unterschiedliche Vor-Ort-Gegebenheiten haben. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass gerade die Hanseaten – aber nicht nur sie – großen Wert darauf legen autark zu entscheiden.“

Mit Hilfe der AGENDA werden also im Norden die nächsten Tagungsinhalte erstellt und selbstverständlich auch neue Projekte ins Ziel genommen. Und zwar im kollegialen- anstatt im Hierarchieverständnis einer Geschäftführung.

Für den Törn im VKD LV-Nord heißt Teamwork also künftig: „Erst gemeinsam Segel setzen und dann segeln“.

Foto links: Tagungseindruck
Foto rechts: Gruppenfoto an der Kieler Förde


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