
Ein paar Keime sind noch kein Grund zur Sorge, weiß Ulrich Jander vom FQH. Im Gegenteil, dadurch werden sogar die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt. Doch die Menge der Erreger ist entscheidend: Wo es feucht und warm ist, überleben sie nicht nur länger, sie können sich auch rasant vermehren. Aus tausend Keimen können sich innerhalb weniger Stunden Millionen entwickeln. Ein unsauberes, feuchtes Wischtuch kann ohne weiteres mit 100 Millionen Keimen pro Quadratzentimeter und mehr besiedelt sein. Geraten die Winzlinge dann an Lebensmittel, die nicht erhitzt werden, hat das für den Gast fatale Folgen. Deshalb sollte in der Küche darauf geachtet werden, die Arbeitsflächen und Geräte nach jedem Arbeitsschritt sorgfältig zu reinigen. Für eine gute Küchenhygiene sei häufiges Zwischenreinigen ein Muss. Außerdem sollten alle Tücher, die für die Reinigung der Kücheneinrichtung und Gerätschaften benutzt werden, täglich erneuert werden. Schnelle Hilfestellung verspricht jetzt ein neues Textverfahren aus der Schweiz, das Ulrich Jander bereits bei Hygienechecks im Rahmen seiner Zertifizierungen erfolgreich ausprobiert hat. Das elektronische Messgerät kann überall dort benutzt werden, wo Bakterien und organische Rückstände vermutet werden. Innerhalb weniger Sekunden liegt das Ergebnis vor.