Lebensmittelkontaktmaterialien können aus einer Reihe verschiedener Stoffe bestehen wie Plastik, Papier, Gummi und Metall. Die Europäische Gesetzgebung erfasst ebenfalls Materialen, die mit Wasser in Berührung kommen, das für den Verzehr bestimmt ist, zum Beispiel Flaschen. Am 17. und 18. Oktober 2011 kommen Vertreter verschiedener Behörden, Wissenschaftler sowie Experten aus Handel und Industrie auf der Internationalen Fresenius-Konferenz "Residues of Food Contact Materials in Food" in Köln zusammen um die neuesten Entwicklungen zu diskutieren.
Repräsentanten der Europäischen Kommission und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geben einen Überblick über den aktuellen Stand der Gesetzgebung zu Lebensmittelkontaktmaterialien. Neben Druckfarben in Nahrungsmitteln werden auch die Eigenschaften und Anforderungen anderer relevanter Substanzen diskutiert: primäre aromatische Amine, endokrin aktive Substanzen, nicht vorsätzlich hinzugefügte Zusatzstoffe (Non-Intentionally Added Substances, NIAS) und Nanopartikeln. Der zweite Konferenztag beschäftigt sich mit der Risikobewertung sowie der MOSH und POSH Migration von Mineralölen. Des Weiteren präsentieren die Referenten Aktivitäten verschiedener europäischer Länder zur Kontrolle von Lebensmittelkontaktmaterialien. Schließlich kommentieren sie auch die Standards und Anforderungen im Lebensmittelbereich, darunter die Leitlinien für die Anwendung der Verordnung (EG) 2023/2006, IFS und Verpackungsleitlinien.
Die Konferenzsprache ist Englisch.
Referenten
– Werner Altkofer, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA)
– Karin Aschberger, EU Joint Research Centre (JRC)
– Kristin Bopp, synlab Umweltinstitut
– Ron Colwell, H. J. Heinz Company
– Dario Dainelli, Cryovac Sealed Air
– Heiko Diehl, BASF
– Bente Fabech, Dänische Veterinär- und Lebensmittelverwaltung
– Alexandre Feigenbaum, EFSA
– Diane Fügel, CVUA Stuttgart
– Konrad Grob, Kantonales Labor Zürich
– Thomas Gude, SQTS – Swiss Quality Testing Services
– Rüdiger Helling, Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen
– Thomas Maiwald, real,- SB-Warenhaus
– Maria Rosaria Milana, Nationale Gesundheitsinstitut, Italien (ISS)
– Martin Mühlhauser, Stéphane Papilloud
– Peter K.T. Oldring, Valspar
– Karla Pfaff, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
– Annette Schäfer, Europäische Kommission
– Juliane Scherzberg, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft,
Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
– Dieter Schrenk, Universität Kaiserslautern
– Thomas J. Simat, Technische Universität Dresden
– Josef Sutter, Michael Huber München
– Olivier Vitrac, Nationale Institut für Agrarforschung, Frankreich (INRA)
– Detlef Wölfle, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Das komplette Programm im Internet: www.akademie-fresenius.de
Termin: 17. und 18. Oktober
Ort: Köln