Kartengeschäfte im R & S Betriebsrestaurant in München

München/Berlin. “Wir sind die ersten in München”, so Elisabeth Balz, Leiterin des Betriebsrestaurants der Firma Rohde & Schwarz in München, “die solch ein System der bargeldlosen Zahlung in der Gemeinschaftsverpflegung eingeführt haben. Die Ergebnisse geben uns Recht, dass wir den richtigen Weg gegangen sind. Anfängliche Schwierigkeiten konnten sehr schnell beseitigt werden, und die Akzeptanz bei unseren Mitarbeitern ist hundertprozentig.”

Etwas Stolz schwingt in der Stimme von Frau Balz mit, wenn sie erzählt, welche Wege gegangen werden mussten, bis der erste Mitarbeiter mit der Chipkarte an der Kasse selbst aktiv werden konnte. Mit Infoblättern und in Gesprächen wurden die Mitarbeiter informiert, und bis Ende März steht auch noch eine Kollegin vom Team des Betriebsrestaurants an der Kasse, um Hilfestellung zu geben. Doch dem Betrachter zeigt sich, dass die überwiegende Mehrheit der Gäste schon sehr souverän mit der neuen Technik umgeht.Warum wurde umgestellt und auf welches System? Das Giro-Vend-System war seit elf Jahren im Einsatz, war sehr wartungsintensiv und nicht jahrtausendfähig, so Elisabeth Balz. Das neue System kommt von der Firma Automaten-Seitz und ist modernste Legic-Chip-Technologie, Es arbeitet berührungslos, die Mitarbeiter müssen dabei die Karte nur an das Display halten oder auflegen. Gleichzeitig wurden Touch-Screen-Kassen (Selbstbedienungskassen: ASM-CM) eingeführt. Auf den Monitoren tippt der Tischgast selbst anhand der aufgeführten Symbole die von ihm gewählten Gerichte ein.

Die Geldkarte wird am Automaten aufgeladen (max. Betrag 150 DM) und dient zugleich auch als Zahlungsmittel für die Getränke und das Eis. Zu einem späteren Zeitpunkt ist das Aufladen mit PIN-Code direkt vom Gehaltskonto geplant.

Doch noch ist Frau Balz nicht zufrieden. Neue Kassentische sind geplant, und mit der Einführung weiterer Softwarelösungen will sie das Kantinenmanagement weiter zum Nutzen ihrer Tischgäste
ausbauen. Schauen, wie es Kollegen machen, deshalb fährt sie in der nächsten Zeit zu einem großen deutschen Automobilhersteller, um sich die dortige Mitarbeiterversorgung anzuschauen.

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