Wenisch

Metzgerei Wenisch schätzt Multitalent

Mit einer neuen Tiefziehverpackungsmaschine gelang es der Metzgerei Wenisch fast ihr gesamtes Sortiment schneller, produktschonender und mit weniger Material als mit der zuvor verwendeten Vakuum-Kammermaschine zu verpacken.

Anton Wenisch gründete 1952 mit seiner Frau Auguste rund 110 km nordöstlich von München eine kleine Metzgerei. In der Gegenrichtung, knapp 100 km südwestlich der bayerischen Landeshauptstadt erfand Sepp Haggenmüller in seiner Garage neun Jahre später die erste Vakuum-Kammermaschine zum Verpacken von Lebensmitteln in Folienbeutel – und legte so die Grundlage für das Unternehmen Multivac. Zwei Geschichten, die sich 61 Jahre später überschneiden sollten. Bei der Erweiterung ihrer Manufaktur entschied sich die Familie Wenisch für die Tiefziehverpackungsmaschine R 126 des Allgäuer Unternehmens. Sie ist nicht nur energieeffizient, sondern verbessert auch die CO2-Bilanz des Betriebs.

Zentrale Manufaktur

Wenisch
Stefan Wenisch & Martin Dattler (Regional Sales Manager, Multivac, v.l.)

Der Familienbetrieb wird heute von Sohn Stefan Wenisch und seinen Brüdern geführt und beschäftigt 150 Mitarbeiter: in der Metzgerei, im Gasthaus, einem Vier-Sterne-Hotel, der Ochsenbraterei auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest und fünf Genussläden in Straubing und Regensburg. Dort können die Menschen Köstliches wie Paprika- oder Champignonfleischwurst, Schnitzel, Klöße und das „Holy Beef“ genießen – Rindfleisch vom eigenen Muggenthalter Hof. Alle Köstlichkeiten stammen alle der zentralen Manufaktur in Straubing. „Aufgrund des steigenden Bedarfs haben wir diese 2022 um 700 m² erweitert. Und fassten den Entschluss, in eine leistungsstärkere Verpackungsanlage zu investieren“, erinnert sich Stefan Wenisch.

Energieeffizient und ausfallsicher sein

Bisher war eine Vakuum-Kammermaschine im Einsatz, die an ihre Kapazitätsgrenzen stieß. Künftig sollte es zusätzlich eine Tiefziehverpackungsmaschine mit höherem Automationsgrad und Durchsatz sein. „Um Energie und Ressourcen zu sparen und zugleich eine hohe Produktivität zu erreichen, war es uns wichtig, eine Anlage zu finden, die energieeffizient und ausfallsicher arbeitet, sparsam mit Verpackungsmaterial umgeht und leicht zu bedienen ist. Multivac ist seit Jahrzehnten ein Begriff in der Branche. Ich habe die Technik schon während meiner Ausbildung zum Fleischtechniker in Kulmbach kennengelernt und war seit jeher beeindruckt. Daher war klar: Wenn wir uns eine solche Maschine leisten, dann eine von Multivac.“

Die Arbeitsweise

WenischIm Verpackungsbereich ist die R 126 ein Multitalent. Sie verpackt fast das gesamte Sortiment in Weichfolie – nicht nur Fleisch- und Wurstwaren, sondern auch Soßen, Suppen und Knödel. Der Ablauf ist dabei identisch. Zunächst erzeugt eine Formstation aus einer PA/PE-Unterfolie mit Hilfe von Druckluft und Vakuum Verpackungsmulden. Nach dem Tiefziehen fahren die Packungsmulden dann in den Einlegebereich. Dort füllen Mitarbeiter…

Den kompletten Anwenderbericht weiter lesen? Gerne, hier:

https://blmedien.aflip.in/FH_Fleischer_Handwerk_1_24.html#page/39

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