Zu seinem 3. „Symposion“ lädt der Verein „Die Lebensmittelwirtschaft“ am 4. November 2015 in den Meistersaal in Berlin-Mitte ein. Das Motto lautet: „Ohne Liebe hergestellt? Technologische Innovation trifft Esskultur“. Deutsche Unternehmen stehen vor einem grundlegenden Umbruch: Die Industrie 4.0, das „Internet der Dinge“, verändert das Leben, Arbeiten und Herstellen von Produkten in nie gekannter Weise. Das gilt auch für die Lebensmittelwirtschaft. Die Veranstaltung geht auf folgende Fragen ein, die in der Fraunhofer Allianz Food Chain Management-Studie: „Essbare Innovationen – Lebensmittel im Spannungsfeld von technologischem Fortschritt und Technikablehnung von Verbrauchern“ untersucht wurden:
– Was erwartet uns in 30 Jahren? Werden Industrie 4.0-Lösungen künftig individualisierte Lebensmittel für jedermann für den 3-D-Drucker auf Knopfdruck nach Hause liefern?
– Was versteht man unter Superfood, Nanotechnik, Nutrigenomik, personalisierte Nahrung, Bioökonomie, Hybridzüchtung oder Hochdrucktechnologie bei Lebensmitteln?
– Sind technologisch hochmodern hergestellte Lebensmittel mit Liebe gemacht?
– Wie beeinflusst der permanente Fortschritt die Wahrnehmung einer genussvollen Zubereitung, der Esskultur, des Genusses?
– Sind technische Innovation und „tradierte“ Esskultur ein Widerspruch?
Wann?: 4. November 2015, 14 bis 18 Uhr (Einlass ab 13:30 Uhr)
Wo?: Meistersaal, Köthenerstr. 38, 10117 Berlin-Mitte
Als Referenten haben zugesagt: PSt Dr. Maria Flachsbarth und Prof. Dr. Hannelore Daniel. www.lebensmittelwirtschaft.org
Foto: Die Lebensmittelwirtschaft e.V.