Weizenprodukte in der GV

Wien (AGö). Zum Thema “Einsatz von Weizenprodukten in der Gemeinschaftsverpflegung” sprach die AGö mit dem Verkaufsleiter von Master Foods Austria, Mag. Josef Peter Linden.

AGö: Ihr Unternehmen bietet für die Gemeinschaftsverpflegung ein neues Weizenprodukt an. In diesem Zusammenhang stellen sich die Fragen: Wie wurde Weizen bisher in unserer Nahrung eingesetzt und welche ernährungsphysiologischen Wirkungen bieten Weizenprodukte generell?

LINDEN Weizen ist – neben Mais und Reis – das wichtigste Nahrungsmittel der Welt. In unserer Kultur bietet er traditionell den Ausgangspunkt für viele Grundnahrungsmittel. Während im deutschen Sprachraum Weizen überwiegend zur Herstellung von Feingebäck dient, wird in England, Frankreich und ganz Südeuropa daraus auch Brot gebacken. Und in Italien erzeugt man aus Hartweizengrieß bekanntlich Pizza.

Ernährungsphysiologisch gesehen ist Weizen reich an komplexen Kohlenhydraten. Wer Weizenprodukte ißt, vermeidet Energiedefizite, die zur Kraftlosigkeit und Müdigkeit führen können. Weiter enthält Weizen wertvolle Ballaststoffe, bringt die Verdauung in Schwung und ist nahezu cholesterinfrei. Die Ballaststoffe senken sogar den Cholesterinspiegel. Außerdem findet man im Weizen wichtige B-Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und hochwertiges pflanzliches Eiweiß

AGö: Wie aber lässt sich Weizen mit all den genannten Vorzügen auf effiziente und zeitgemäße Weise in der Gemeinschaftsverpflegung einsetzen?

LINDEN: Das Institut für agrarwissenschaftliche Forschung in Montpellier hat ein spezielles Verfahren entwickelt, um Hartweizen besonders schonend vorzukochen. Der auf diese Weise produzierte “Zartweizen” lässt sich in nur 15 bis 20 Minuten zubereiten. Unter dem Markennamen Ebly kam der Zartweizen vor fünf Jahren in Frankreich und wenig später in anderen Ländern auf den Markt. Dieses neue Produkt entspricht uneingeschränkt dem Konsumentenbedürfnis nach einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Zartweizen ist vor allem vielseitig verwendbar: Ob warm, kalt, salzig oder süß zubereitet, eignet er sich als Beilage zu Fleisch, Fisch und Geflügel ebenso wie als Basis für Salate, Gemüse und Süßspeisen – oder (dem Trend der Zeit entsprechend) zum “Untermischen” für Wok- und Pfannengerichte. Für unterschiedliche Geschmäcker kann man aus demselben Grundprodukt ohne großen Mehraufwand auch verschiedene Gerichte zaubern: Beispielsweise eine Hauptspeise und ein Dessert. Mit anderen Worten: Zartweizen ist ebenso vielfältig einsetzbar wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln und eröffnet damit auch dem Küchenprofi eine Reihe neuer Möglichkeiten, schmackhafte Abwechslung auf den Tisch zu bringen. Für die Gemeinschaftsverpflegung ist dieses neue Zartweizen-Produkt nicht zuletzt deshalb hervorragend geeignet, weil es über Stunden ohne Qualitätsverlust warmgehalten werden kann. (K.S.)

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