Die AVO-Werke haben mit dem Richtfest einen wichtigen Meilenstein bei der Erweiterung ihrer Trockenproduktion am Standort Belm erreicht. Kernstück des Neubaus ist ein hochautomatisiertes Kleinkomponentenlager mit 3.500 Regalplätzen auf 16 Ebenen. Es ermöglicht höchste Präzision bei der Lagerung und Dosierung komplexer Rezepturen. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 12 Mio. Euro in Gebäude und Infrastruktur sowie weiteren Millionenbeträgen in moderne Maschinen- und Anlagentechnik stärkt das Unternehmen seine Produktions- und Logistikkapazitäten nachhaltig. Für Planung und Umsetzung des Neubaus sind das Architekturbüro Kornhage und Schubert sowie das Bauunternehmen Läer und Rahenbrock verantwortlich. Zudem sind zahlreiche Fachfirmen beteiligt.
Großmischer ab Oktober
„Der Innenausbau hat bereits begonnen. In den kommenden Monaten folgen die Installation des Kleinkomponentenlagers, der Fördertechnik sowie die Inbetriebnahme der neuen Anlagentechnik. Unser Ziel ist es, das Gebäude bis Ende Juli fertigzustellen und anschließend schrittweise in Betrieb zu nehmen“, erklärt Dr. Kurt Hövelmann, technischer Leiter der AVO-Werke. Im Oktober folgt zudem die Inbetriebnahme eines weiteren Großmischers mit 10.000 Litern Fassungsvermögen. Gemeinsam mit einer bestehenden Anlage entsteht damit eine der leistungsstärksten Mischlösungen der Branche.
Zentraler Arbeitgeber in der Region
AVO reagiert mit der Erweiterung auf die steigende Nachfrage nach individuellen Würzlösungen, funktionellen Mischsystemen und Vormischungen. Zugleich baut das Unternehmen seine Position im europäischen Markt weiter aus. AVO-Geschäftsführer Marc Neuschl betont: „Wir danken insbesondere unseren Gesellschafterinnen für das Vertrauen in die Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Der Neubau ermöglicht weiteres Wachstum und stärkt den Standort Belm langfristig. Von hier aus bringen wir Gewürze aus Belm in die ganze Welt.“ Auch Belms Bürgermeister Viktor Hermeler unterstrich die Bedeutung des Unternehmens für die Region. Die AVO-Werke seien ein zentraler Arbeitgeber und wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde. Die Erweiterung sichere Arbeitsplätze und stärke die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort.