100. Grüne Woche: Deutschlandreise

13 Bundesländer sind beim 100-jährigen Messe-Jubiläum der Grünen Woche  dabei. Sie präsentieren ihre kulinarischen Spezialitäten und stellen auch ihre Tourismusregionen vor.

Mecklenburg-Vorpommern kommt 2026 auf der Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar 2026 eine besondere Rolle zu: Als Partner präsentiert die beliebte Reise- und Genussregion ihre Vielfalt im Jubiläumsjahr besonders eindrucksvoll. Berlin und Bayern liegen hier nur ein paar Schritte voneinander entfernt – nirgendwo sonst erleben Besucherinnen und Besucher die Regionen Deutschlands so nah und abwechslungsreich.
Folgende Bundesländer sind dort vertreten: Baden-Württemberg (5.2), Bayern (22b), Berlin (21b), Brandenburg (21a), Hessen (6.2), Mecklenburg-Vorpommern (5.2), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2), Rheinland-Pfalz (6.2), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (5.2), Thüringen (20).

Mecklenburg-Vorpommern ist Partner

Mit seiner abwechslungsreichen Präsenz als Tourismus- und Genussregion ist Mecklenburg-Vorpommern ein Besucher-Highlight der Grünen Woche. Zum 25. Mal ist das Bundesland mit eigener Länderhalle dabei. Dort präsentiert es Klassiker wie Fisch- und Bierspezialitäten, aber auch neue Produkte, zum Beispiel Nuss- und Saatmischungen sowie ein eigens für die Messe kreiertes Glühweinbrot.

Baden-Württemberg: Genuss trifft Natur

Unter dem Motto „Genuss ist Haltungssache“ lernen Gäste die kulinarischen Highlights und die einzigartige Natur dieses Bundeslandes kennen. Mit Milchprodukten und Wurstspezialitäten können sie sich direkt aus dem Foodtruck verwöhnen lassen. Dazu passen die Weine aus den Anbaugebieten Baden und Württemberg sowie Bierspezialitäten. Weitere kulinarische Highlights sind verschiedene Obst- und Gemüsesorten vom Bodensee. Auch Klassiker wie Käsespätzle und Maultaschen mit Kartoffelsalat dürfen nicht fehlen. Linsen mit Spätzle und Krautschupfnudeln werden frisch im eigenen Gastronomiebereich zubereitet.

Bayern erleben – mitten in Berlin

Deutschlands größtes Bundesland heißt seine Gäste in der Bayernhalle 22b auf mehr als 2.000 Quadratmetern willkommen. Die lokalen Spezialitäten sprechen Genießer an: zartes Strohschwein, herzhafter Allgäuer Käse, edler Frankenwein, süffige Biere und viele weitere bayerische Schmankerl erwarten die Gäste. Bayerische Lebensfreude verspricht der gemütliche Biergarten des traditionsreichen Entenwirts. Bei Blasmusik und Auftritten von Trachtlern wird die echte bayerische Gastlichkeit spürbar. Auf einer Streuobst-Sonderfläche gibt es spannende Infos und feine Erzeugnisse.

Berlin: Neue Foodtrends

Jung, weltoffen und kreativ präsentiert sich Berlin als Gastgeber auf dem Messegelände. Die Innovationskraft der Hauptstadt zeigt sich auf der „Startup-Insel“. Sie bietet jungen innovativen Unternehmen eine Plattform, um ihre nachhaltigen Produkte zu präsentieren. Zudem wird das Projekt „Kantine Zukunft“ vorgestellt, das frische regionale Zutaten in der Gemeinschaftsverpflegung fördert. Es zeigt, wie Berlin innovative Lösungen zur Förderung einer nachhaltigen Ernährungswirtschaft in der Praxis umsetzt. Der Stand der Berliner Ernährungsstrategie stellt nachhaltige, gesundheitsförderliche Lebensmittel in den Mittelpunkt.

Brandenburg: Entdecken und mitmachen

Neben Traditionsmarken und -produkten wie Beelitzer Spargel, Spreewaldgurke oder Wurstspezialitäten laden Aussteller mit kreativen Ideen zum Besuch der Brandenburg-Halle ein. Brandenburger Agrarforschung, junge Unternehmen und neue Ausstellende zeigen die Innovations- und Wirtschaftskraft der märkischen Natur- und Kulturlandschaft. Hier geht es ums Testen, Netzwerken und Sich-Zeigen.

Thüringen: Überraschungen aus Deutschlands Mitte

Als Grünes Herz Deutschlands präsentiert sich das Bundesland unter dem Motto „Thüringen überraschend – 100 Jahre Grüne Woche“. Das Bundesland möchte neben den Traditionsprodukten wie Bratwurst, Klößen und Bier Besonderheiten zeigen, die nicht gleich mit Thüringen verbunden werden. Einige Beispiele: Thüringer Freilandpilze (Trüffel) als Snack oder Brunnenkresse aus Erfurt, Sülze von der Wachtel, Slush-Cocktails mit regionalen Säften oder die Hex-Erlebniswelt mit dem weltgrößten Besen. Eine E-Kutsche als innovatives LEADER-Projekt ist im Eingangsbereich der Halle 20 zu finden.

Hessen: Äppelwoi und Grüne Soße

Wie gut Tradition und Innovation zusammenpassen, zeigt sich in der Hessen-Halle. Neben Klassikern wie Äppelwoi, Ahler Worscht und Grüner Soße gibt es Hessen-Bowls mit Falafel und Süßkartoffel-Ingwer-Humus – aus hessischen Zutaten. Dazu laden hessische Weine, Spirituosen, Bier, Eis und vieles mehr zum Verweilen im „Hesse-Gadde“ ein. Kochshows, Interviews und Aktionen sorgen für ein abwechslungsreiches Messeerleben.

Niedersachsen: Highlights aus der Heide

Als Modellregion für nachhaltige Entwicklung präsentiert sich die Lüneburger Heide erstmals am Stand von Niedersachsen in Halle 20. Von dort reisen auch Jan und Monika Alvermann mit ihrem Unternehmen WITT Wein an. Zudem erwarten die Gäste Spezialitäten wie ein Grünkohl-Menü mit Bratkartoffeln von Wernsing, Pinkel und Mettenden, zubereitet von Profi-Koch Matthias Mähler. Am Stand des Oldenburger Münsterlandes gibt es einen Grünkohl-Smoothie und ein Veggie-Grünkohlmenü. Die „Stadion-Bratwurst“ von Werder Bremen wird am Goldschmaus-Grillstand auf den Rost gelegt.

Nordrhein-Westfalen: Sahne, Senf und Bio-Öle

Mitmachen und Probieren stehen in der NRW-Halle auf der Grünen Woche 2026 im Fokus. Es gibt Bio-Öle aus der Münsterlandmühle und feine Brände der Feinbrennerei Sasse, eine Vielfalt an Haselnussspezialitäten, Aachener Karlswurst und Bio-Käse. Tägliche Kochshows sorgen für Abwechslung, Kölsch und die „Roten Funken“ für Stimmung – und dann wird noch die Pickert-Prinzessin gekrönt. Zu den Highlights gehört der Kölsche Abend am Montag, 19. Januar 2026, mit Funkemariechen, Kölsch und Blaskapelle.

Sachsen: KI trifft Kiwibeeren

Auf eine genussvolle Reise nach Sachsen können sich Gäste der Halle 21b begeben. Neben Traditionsprodukten wie Kaffee, Bier oder Wein erwarten sie „in Sachsen“ Kiwibeeren-Fruchtaufstriche oder Glühwein-Verkostungen. Die säuerliche Frucht an eine Mischung aus Kiwi und Stachelbeere. Wer es herzhaft mag: Nudelkreationen mit schmackhaften Soßen liefert ein KI-gestützter, intelligenter Verkaufsautomat. Ob süß oder salzig, geräuchert oder frisch – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Sachsen-Anhalt: Stars auf dem Grünen Teppich

Wenn am 22. Januar 2026 die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben werden, locken Aussteller aus Sachsen-Anhalt in Halle 23b mit einem passenden Catering, das Lust macht auf die Verleihung im März: Als Vorspeise eine von Hand zubereitete Suppe aus der Altmark, bevor sich leichte Süße und grobe Körnung in einer Straußenbratwurst vereinen. Danach ein veganes Eis, das jedem anderen Nachtisch eiskalt die Show stiehlt. Denn hier trifft fein verarbeiteter Kakao auf eine selbstentwickelte Leinsamenpaste.

Schleswig-Holstein: Frisches aus dem Norden

Auch Schleswig-Holstein lässt sich das 100-Jährige der Grünen Woche nicht entgehen. Mit einem modernisierten Landesauftritt präsentiert sich der „echte Norden“ in Halle 5.2 gemeinsam mit Traditionsunternehmen sowie kulinarischen Schätzen aus dem ländlichen Raum. Besucherinnen und Besucher können sich auf frische nordische Küche freuen – von Kartoffel- und Kohlgerichten bis hin zu typisch schleswig-holsteinischen Fischspezialitäten.

Rheinland-Pfalz: Bestes vom Winzer

In seiner Weinlounge in Halle 6.2 präsentiert sich Rheinland-Pfalz als „Paradies für Goldschlürfer“ mit Weinen und Sekten – auch in alkoholfreien Varianten – aus seinen Weinanbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, Mosel, Nahe, Ahr und Mittelrhein. Die rheinland-pfälzischen Weinmajestäten laden täglich zu Weinverkostungen ein. Bei einem Gold-Quiz können die Besucher unter anderem Wochenendaufenthalte in einem der Anbaugebiete gewinnen..

 

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