Neues Prozess-NIR-Kompetenzzentrum in Schweden eröffnet
Die Eröffnung eines neuen Prozess-NIR-Kompetenzzentrums in Stockholm hat Perten, ein Unternehmen von PerkinElmer und globaler Anbieter von fortschrittlichen analytischen Lösungen für die Lebensmittelqualitätskontrolle, bekannt. Bei der Einrichtung am Perten-Hauptsitz in der schwedischen Hauptstadt handet es sich um einen Hub, der Kunden, Anwendungen und Echtzeit-Prozesskenntnisse zusammenbringen soll, um analytische Wissenschaft in operativen Wert umzuwandeln.
Das Kompetenzzentrum wurde als Kooperationsumgebung geschaffen, in der Kunden und Perten-Experten gemeinsam daran arbeiten, die praktische Anwendung der Prozess-Nahinfrarot (NIR)-Technologie voranzutreiben. Das Ziel ist einfach: Herstellern dabei zu helfen, schneller von Fragen zu Antworten und von Daten zu Entscheidungen zu gelangen und dabei gleichzeitig Risiken zu reduzieren.
Das Zentrum soll die NIR-Akzeptanz steigern
Entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette stehen Hersteller unter dem Druck, ihre Effizienz zu verbessern, Abfall zu reduzieren und immer anspruchsvollere Qualitätsziele zu erreichen. Die Prozess-NIR-Technologie bietet zwar leistungsstarke Echtzeit-Einblicke, doch steigt die Akzeptanz deutlich, wenn Kunden die analytische Leistung eindeutig mit den tatsächlichen Prozessergebnissen in Verbindung bringen können. Das Kompetenzzentrum in Stockholm wurde konzipiert, um diese Herausforderungen anzugehen und Kunden dabei zu unterstützen, ihre langfristigen Ziele zu erreichen.
In dem Hub erleben Kunden Live-Demonstrationen der Tisch-, Inline- und Online-NIR-Analysegeräte von Perten unter Verwendung realer Proben und Prozesse, die veranschaulichen, wie kontinuierliche Messungen eine strengere Kontrolle, schnellere Reaktionen auf Schwankungen und eine zuverlässige Automatisierung ermöglichen. Das Kompetenzzentrum unterstreicht das Engagement von Perten, die Wissenschaft seiner Kunden voranzutreiben, indem es fortschrittliche Instrumente mit fundiertem Fachwissen und praktischer Zusammenarbeit kombiniert, um den Übergang von traditionellen Labortests zu einer zukunftssicheren Echtzeit-Prozessüberwachung zu unterstützen.
Weniger Energieverbrauch und Abfall, bessere Marge
„Das Stockholm Process NIR Center of Excellence ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, Kunden bei der Umgestaltung der Lebensmittelproduktion zu unterstützen“, sagt Paul Morrison, Geschäftsführer von Perten. „Durch eine intelligentere Prozesssteuerung kann Process NIR zur Abfallreduzierung, Margenverbesserung und Senkung des Energieverbrauchs beitragen. Vor allem aber bietet uns dieses Zentrum einen Ort, an dem wir direkt mit Kunden zusammenarbeiten, Ideen austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln können, die einen messbaren Mehrwert liefern.“
Das Kompetenzzentrum ergänzt das globale Netzwerk von Perten für technischen Support und Anwendungsentwicklung. Perten unterhält eine umfangreiche Bibliothek mit validierten Kalibrierungen für Märkte wie Getreide und Cerealien, Futtermittelproduktion, Milchverarbeitung, Snacks, Zuckerraffination, Fleischverarbeitung, Ethanolproduktion, Speiseöle und mehr, was eine schnellere Bereitstellung und ein geringeres Implementierungsrisiko für Kunden weltweit ermöglicht.
Ideen sollen zu Innovationen werden
„Durch die Bündelung von Fachwissen in einem gemeinsamen physischen Raum stärkt das Process NIR Center of Excellence die Führungsposition von Perten im Bereich der Prozessanalysetechnologie und ist ein perfektes Beispiel für den Ansatz von PerkinElmer, gemeinsam mit Kunden Innovationen zu entwickeln“, sagte Dirk Bontridder, CEO von PerkinElmer.
Die Einrichtung sei speziell dafür konzipiert, langfristige Partnerschaften durch strukturierte, praktische Zusammenarbeit zu fördern, die von anwendungsspezifischen Vorführungen und Expertenberatungen bis hin zu Schulungsprogrammen, Kundenpräsentationen und intensiven Workshops reicht. Bontridder: „Zusammen schaffen diese Erfahrungen ein Umfeld der Zusammenarbeit, in dem Ideen zu Innovationen werden und Kunden schneller und sicherer vom analytischen Potenzial zu tatsächlichen betrieblichen Auswirkungen gelangen.“