Die deutsche Fleischwirtschaft begrüßt wichtige Entscheidungen im neuen Koalitionsvertrag. Das vermeldet der Verband der Fleischwirtschaft e.V. (VDF) in einer Mitteilung zur gestrigen Einigung einer schwarz-roten Bundesregierung. „Es ist gut, dass sich CDU, CSU und SPD klar zum Tierhaltungsstandort Deutschland bekennen und dabei neben dem Ressourcenschutz auch Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit im Blick haben“, sagt VDF-Hauptgeschäftsführer Steffen Reiter zu den Inhalten in Berlin von CDU, CSU und SPD vorgestellten Koalitionsvertrags.
Bürokratieabbau
Ein wichtiger Baustein für mehr Wettbewerbsfähigkeit ist der Bürokratieabbau. Dabei sieht die Fleischwirtschaft insbesondere die praxistaugliche Umgestaltung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetz als vordringlich an. „Die Voraussetzungen für seine Anwendung fehlen nach wie vor, daher muss die neue Regierung hier schnell handeln“, ergänzt Steffen Reiter.
Moderne Agrar-Exportstrategie
Neben der Schaffung von Planungssicherheit für landwirtschaftliche Tierhalter begrüßt der Verband die Ankündigung der Koalitionspartner, eine moderne Agrar-Exportstrategie zu entwickeln, um kaufkräftige Märkte zu erschließen und die Agrarexporte, insbesondere für Fleisch aus Deutschland, zu steigern. „Wir haben nun die Möglichkeit, die im Koalitionsvertrag festgelegten Punkte durch konkrete Zukunftsarbeit in die Realität umzusetzen“ betont Steffen Reiter weiter: „Wir stehen jederzeit für einen zielorientierte Dialog bereit.“