Westfleisch

Westfleisch baut Marktanteile aus

Westfleisch SCE ist der Start ins Jahr 2024 gut gelungen: Der in Münster ansässige zweitgrößte deutsche Fleischvermarkter stemmte sich in den ersten fünf Monaten diese Jahres erfolgreich gegen den negativen Branchentrend und baute seine Marktanteile weiter aus. Dies berichtete Westfleisch auf seiner Generalversammlung gestern in Münster. „Der Start ins neue Geschäftsjahr bestätigt die positive Entwicklung aus 2023“, erklärte Dr. Wilhelm Uffelmann, Vorstandsvorsitzender von Westfleisch und ergänzt: „Auch für die kommenden Monate sind wir vorsichtig optimistisch.“

Stabile Schlachtzahlen

Die Schlachtzahlen konnte Westfleisch in den vergangenen Monaten stabil halten, bei Schwein sogar leicht zulegen. Wachstumstreiber sind in diesem Jahr erneut vor allem die Weiterverarbeitungsbetriebe WestfalenLand sowie Gustoland. Konzernweit konnte Westfleisch seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht steigern.

Landwirte profitieren

Auf der Generalversammlung in Münster bestätigte die Genossenschaft außerdem die bereits im März 2024 vorgestellten, vorläufigen Zahlen zum vergangenen Jahr 2023: Der Umsatz stieg im Vergleich zu 2022 von 3,0 auf 3,3 Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um fast 7 Prozent auf 37,7 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss beläuft sich demnach auf 21,5 Millionen Euro. Von diesem positiven Ergebnis profitieren auch die rund 5.100 landwirtschaftlichen Mitglieder der Genossenschaft. Sie erhalten auf eingelegte Geschäftsguthaben eine Dividende in Höhe von 4,2 Prozent sowie weitere Bonus- und Sonderbonuszahlungen.

„Beständig gute Ergebnisfähigkeit“

Auf der Generalversammlung betonte Dr. Wilhelm Uffelmann, bis 2028, dem Jahr des 100-jährigen Bestehens, Westfleisch konsequent weiterzuentwickeln und es als „ein starkes Unternehmen mit beständig guter Ergebnisfähigkeit“ zu etablieren. Auf dem Weg dorthin möchte er gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen die im Zuge der Branchenkonsolidierung entstehenden Chancen nutzen: „Entlang der Wertschöpfungskette und auch in die -tiefe hinein bieten sich vielfältige Möglichkeiten, die wir genau prüfen und bestmöglich für uns nutzen wollen.“ Erst im Februar 2024 hatte Westfleisch den Bocholter Haustierfutter-Hersteller „The Petfood Company“ übernommen.

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