In konstruktiven Verhandlungen erzielten die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Landesinnungsverband des bayerischen Fleischerhandwerks (LIV) eine Einigung: Die Mindestentgelte stiegen zum 1. Juli 2016 um 2,5 %. Deutlich überproportional steigen die Ausbildungsvergütungen: 30 € mehr gibt es seit 1. Juli 2016, auf 580 € (1. Lehrjahr), 680 € (2. Lehrjahr) und 890 € (3. Lehrjahr) – das sind Steigerungen zwischen 3,5 und 5,5 %. Über die Frage der Neuordnung der Leistungsstufen im Tarifvertrag gibt es noch keine Einigung. Gespräche darüber werden im Herbst fortgeführt.
„Damit ist in konstruktiver Atmosphäre ein Tarifabschluss mit einer ordentlichen Lohnerhöhung gelungen. Die deutliche stärkere Anhebung der Ausbildungsvergütungen freut uns, denn die Branche braucht auch in Zukunft viele neue Auszubildende“, so Johannes Specht, Landesbezirkssekretär der NGG und Sprecher der NGG-Tarifkommission. Und der bayerische Landesinnungsmeister Konrad Ammon jun. betont: „Die Verhandlungsergebnisse sind für beide Seiten positiv zu werten. Besonders die Erhöhung der Ausbildungsvergütung sehe ich in Anbetracht des anhaltenden Fachkräfte- und Nachwuchsmangels als tragfähige Zukunftslösung an. Unser Handwerk muss und will hier Zeichen setzen“. www.fleischerverband-bayern.de
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