Südtiroler Speck muss aus Südtirol kommen. Bereits am 21. Juni 1996 verlieh die Europäische Union dem Traditionsprodukt das Gütesiegel „g.g.A.“ (geschützte geografische Angabe), einer der Grundsteine für die jüngste Erfolgsgeschichte des Südtiroler Specks. Über 20 Jahre, auf die das Südtiroler Speck Consortium zufrieden zurückblickt.
Die Zeiten ändern sich. So stand etwa im vergangenen Jahr der vorgeschnittene Speck bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Doch der unvergleichliche Geschmack des Südtiroler Specks und seine garantierte Herkunft bleiben.
Wenig Salz und Rauch, viel frische Bergluft
„Südtiroler Speck g.g.A.” darf seit 1996 nur jener Schinken heißen, dessen Herstellung nach traditionellem Verfahren ausschließlich in Südtirol erfolgt. So hebt sich der Südtiroler Speck deutlich vom Wettbewerb über die Ländergrenzen hinaus ab. Verbraucher erkennen durch das Gütesiegel „Südtiroler Speck g.g.A.“ das Qualitätsversprechen nach dem Herstellungsgrundsatz: „Wenig Salz, wenig Rauch und viel frische Bergluft“. Nur wenn alle Qualitätskriterien erfüllt und alle Kontrollen bestanden sind, darf der Speck nach seiner Herkunft Südtirol benannt werden.
„Die g.g.A. ist einer der Grundpfeiler des Erfolgs der Südtiroler Speckproduzenten der letzten Jahre. Was wäre Südtirol ohne Speck und was wäre Speck ohne Südtirol?“, so Andreas Moser, Präsident des Südtiroler Speck Consortiums. Zu verdanken hat die Spezialität die begehrte Auszeichnung g.g.A. der Initiative des Südtiroler Speck Consortiums, das 1992 die Zeichen der Zeit erkannt hat. Als Schutzvereinigung schlossen sich damals 18 Speckhersteller mit Sitz in der Handelskammer Bozen zusammen, um sich vor unkontrollierten Produkten zu schützen.
2016 stand vor allem der vorgeschnittene Speck, die so genannte Fächerware, bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Hier lässt sich ein starkes Wachstum von 18 % auf insgesamt 37,4 Mio. Verpackungen feststellen. www.speck.it
Foto: Südtiroler Speck Consortium