CWS Tipps Berufskleidung

Fünf Tipps für die richtige Arbeitskleidung

CWS-Expertin Anja Hegenbart-Wahlen gibt Ratschläge zu Auswahl und Pflege der Berufskleidung in der Lebensmittelbranche.

Hygienische Arbeitskleidung hilft Betrieben der Lebensmittelbranche dabei, die strengen Hygienestandards einzuhalten und potenzielle Gefahren zu minimieren. Anja Hegenbart-Wahlen ist International Product Managerin bei CWS, einem Full-Service-Anbieter für Workwear. Sie erklärt, was bei der Auswahl der Berufskleidung sowie ihrer hygienischen Pflege zu beachten ist.

1. Mit zertifizierter HACCP-Kleidung auf der sicheren Seite

Betriebe, die Lebensmittel produzieren oder verarbeiten, sind verpflichtet, nach einem strengen HACCP-Konzept zu arbeiten. Das betrifft Bäcker und Fleischereien genauso, wie große Verarbeitungsbetriebe. Die englische Abkürzung „HACCP“ (Hazard Analysis and Critical Control Points) steht für ein Hygiene-Kontrollsystem, das hilft, Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.

Wer auf zertifizierte HACCP-Kleidung nach DIN 10524 setzt, ist bei der Einhaltung der strengen Hygiene-Anforderungen an Berufskleidung in Betrieben der Lebensmittelbranche auf der sicheren Seite. Denn sie ist von ihrer Beschaffenheit, sowie vom Design speziell gefertigt, um Lebensmittelverunreinigungen zu vermeiden.

CWS bietet mit seinen Linien Basis, Standard und Bicolor zertifizierte HACCP-Kleidung im Full-Service für verschiedene Anforderungen. Das Angebot reicht von Arbeitsjacken, Kitteln, Hosen, Latzhosen bis hin zu Overalls in unterschiedlichen Farbvarianten.

2. Risikoklasse bei Farbwahl und Wechselfrequenz beachten

Je nach Einsatzbereich und Hygieneanforderung wird bei HACCP-Kleidung zwischen drei Risikoklassen unterschieden, für die es Vorgaben zur Farbe und Wechselfrequenz gibt. Wer mit leicht oder sehr leicht verderblichen Lebensmitteln umgeht, arbeitet in den hohen Risikoklassen 2 und 3.

Für den Einsatz in diesen Bereichen gilt: Die HACCP-Kleidung sollte in hellen Farben gewählt werden. Auf bevorzugt Weiß oder Pastelltönen fallen hygienerelevante Verschmutzungen im Arbeitsprozess schnell auf. Gewechselt werden sollte die Berufskleidung beim Einsatz in Risikoklasse 2 täglich, in Risikoklasse 3 sogar mehrmals täglich.

Die Arbeitskleidung der Risikoklasse 1 für den Umgang mit Lebensmitteln, die nicht so leicht verderblich sind, sollte mindestens einmal die Woche gewechselt werden. Die Kleidung kann mit Farbakzenten gestaltet sein. Dennoch ist es vorteilhaft, beispielsweise Schürzen oder Ärmel, die einer unmittelbaren hygienerelevanten Verschmutzung besonders leicht ausgesetzt sind, auch in hellen Farben zu wählen.

Die HACCP-Kleidung von CWS gibt es für die Risikoklassen 1 bis 3. Unternehmen können aus verschiedenen Modellen wählen und werden von geschulten Experten detailliert beraten. Für Mitarbeitende, die beispielsweise als Techniker in Produktionsbereichen arbeiten, also nur indirekt ein Hygienerisiko darstellen, wird meist dunklere HACCP-Kleidung gewählt.

3. Professionelle Pflege minimiert Hygienerisiko

Unternehmen müssen nicht nur für die richtige Ausstattung ihrer Mitarbeiter sorgen. Auch die fachgerechte Wäsche und Instandhaltung der Berufskleidung muss geregelt werden. Ein professioneller Dienstleister wird ausdrücklich empfohlen. Textile Serviceanbieter wie CWS bieten nicht nur eine umfassende Auswahl an Berufskleidung, sondern auch den passenden Full-Service dazu. Die getragene Kleidung wird beim Kunden abgeholt, in den eigenen Wäschereien gemäß den Anforderungen hygienisch gewaschen und, falls nötig, fachgerecht repariert.

Auf Wunsch bringt der Serviceanbieter zudem Mitarbeiternamen und Unternehmenslogo auf der Berufskleidung an. Alle CWS-Wäschereien verfügen in Deutschland über ein zertifiziertes Hygienemanagement nach RABC (Risikoanalyse- und Kontrollsystem Biokontamination) nach DIN EN 14065. Die frisch gewaschene Arbeitskleidung wird von CWS wieder angeliefert. So erhält jeder Mitarbeiter seine eigene Kleidung, die regelmäßig nach festgelegten Standards und Prozessen aufbereitet wird und allen Hygienevorgaben entspricht. Der Risikofaktor Arbeitskleidung wird minimiert.

4. Konfektion nach Hygieneaspekten aussuchen

HACCP-Kleidung sollte aus einem Polyester-Baumwoll-Mischgewebe bestehen, denn das ist besonders haltbar und widerstandsfähig. Ihr Schnitt und ihre Verarbeitung sollten dazu beitragen, die Gefahr der Verunreinigung von Lebensmitten während des Arbeitsprozesses zu minimieren. Grundsätzlich sind lange Ärmel und verdeckte Knopfleisten von Vorteil. Taschen sollten bevorzugt innenliegend oder mit Patten verschließbar sein, damit darin verwahrte Gegenstände nicht herausfallen und in Kontakt mit Lebensmitteln kommen können. Um das Risiko abstehender Fäden zu verringern, bietet CWS für hohe Anforderungen HACCP-Kleidung mit eingefassten bzw. paspelierten Nähten.

5. Nicht auf Tragekomfort verzichten

Trotz der hohen Hygieneanforderungen sollte bei HACCP-Kleidung nicht auf den Tragekomfort verzichtet werden. Denn gerade Mitarbeitende in der Lebensmittelindustrie, arbeiten oft den ganzen Tag im Stehen und wünschen sich bequeme Berufskleidung, die gut sitzt, in der sie sich wohlfühlen und gut bewegen können. Bei CWS gibt es darum verschiedene Schnitte und Varianten für unterschiedliche Anforderungen. Dazu gehören beispielsweise Arbeitsjacken und Kittel mit Klimazonen unter den Armen für eine gute Belüftung.

Zudem gibt es Modelle mit weitenverstellbaren Ärmeln oder Ärmeln mit Krempelfunktion. Bei vielen Bundhosen sorgt ein seitlicher Gummizug für einen bequemen Sitz. Für den Einsatz im Kühlraum kann ergänzend normkonforme Kälteschutz-Kleidung gewählt werden.

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