Meister fallen nicht vom Himmel – sie kommen aus Weiterstadt. 31 junge Führungskräfte absolvierten den Meisterkurs an der Fleischer- und Bäcker-Fachschule J. A. Heyne an der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Die Freude war groß als die 31 Fleischergesellinnen und -gesellen gemeinsam mit einer frisch geprüften Verkaufsleiterin im Nahrungsmittelhandwerk, Fachrichtung Fleisch, als neue Führungskräfte im Handwerk erleichtert über die Ziellinie gingen.
Starker Zusammenhalt
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus ganz Deutschland – von Bremen über Chemnitz bis Heidelberg – um sich weiterzubilden. Fachpraxis, Fachtheorie, Wirtschaft und Recht sowie der Ausbildereignungsschein standen auf dem dreimonatigen Lehrplan. „Wir spielen jetzt in der Champions League der Metzger mit“, freuten sich die erfolgreichen Kursteilnehmer Madita Richter (Spezi-Metzgerei, Wolsdorf) und Mika Grotheer (Dohrmanns Fleischerei, Bremen). Und die Kursleiter Britta Sickenberger-Schwing und Jannis Kullmann lobten: „Besonders positiv war der starke Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Die Teilnehmer haben sich gegenseitig unterstützt und waren füreinander da. Mit eigenen Fehlern sind sie sehr offen umgegangen. Das ist eine wichtige Eigenschaft für zukünftige Führungskräfte im Handwerk.“

Der nächste Fleischer-Meisterkurs der Fleischer- und Bäcker-Fachschule J. A. Heyne startet am 7. September 2026 an der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main am Standort Weiterstadt. Mehr Infos dazu unter https://www.hwk-rhein-main.de
Im Profil: Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main ist als Körperschaft öffentlichen Rechts erste Ansprechpartnerin für mehr als 33.000 Handwerksbetriebe mit knapp 170.000 Beschäftigten und rund 9.000 Auszubildenden in der Metropolregion Rhein-Main (Landkreise Hochtaunus, Main-Taunus, Groß-Gerau, Offenbach, Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Odenwald sowie die kreisfreien Städte Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach). Als „Wirtschaftsmacht von Nebenan“ generierten die Mitgliedsbetriebe der Kammer einen Umsatz in Höhe von 20,1 Milliarden Euro im Jahr 2025. Zu den Kernaufgaben der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main zählen neben Aspekten der hoheitlichen Selbstverwaltung des Handwerks – wie etwa Ausbildung, Prüfungswesen und Führen der Handwerks- und Lehrlingsrolle – auch berufliche Bildungsangebote, Nachwuchskräfteförderung und vielfältige Beratungsangebote für Betriebsinhaber, wie etwa zu Themen der Betriebsübergabe an nachfolgende Generationen. Als Botschafter des Handwerks zählt auch die Interessensvertretung auf regionaler, Bundes- sowie EU-Ebene zu ihren Aufgaben.