Vorraussetzungen für die blauen Früchte sind leichte, sandige Böden und sonnige Lagen. Reif sind die Heidelbeeren, wenn sie sich von grünnach blau verfärben. Nach der völligen Blaufärbung lässt man die Beeren meist noch eine Woche am Strauch, dann sind sie vollreif. Ausgereifte Beeren erkennt man auch an einem tiefblauen Stielansatz. Die Ernte erfolgt auch heute noch per Hand. Die Beeren werden vorsichtig gewaschen, sortiert und verpackt.
Kulturheidelbeeren sind größer, besser haltbar und besitzen eine feste, mehr oder weniger bereifte Schale als Waldheidelbeeren. Was ihren Gehalt verschiedenster Inhaltsstoffe betrifft, haben sie einen ähnlich hohen ernährungsphysiologischen Wert. Mit 37 kcal(100 g) wird Naschen mit Heidelbeeren wirklich leicht gemacht. Sie enthalten nennenswerte Mengen von Vitamin C, Vitamin E und Eisen. Zusammen mit den Ballaststoffen sorgen die Farbstoffe der Schale, die Anthocyane, für die bioaktive Wirkung der Heidelbeeren. So kann man auf genussvolle Art etwas für die Gesundheit tun.
Nach Empfehlung der Ernährungswissenschaftler können 5 Portionen Obst und
Gemüse täglich das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Zwei mit Heidelbeeren locker gefüllte Hände gelten dabei als eine Portion.
Heidelbeeren können einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Variationen Besonders gerne werden sie pur oder mit Joghurt oder Quark gegessen, ebenso beliebt sind sie als Füllung von Pfannkuchen, Torten oder zu Vanille-Eis. Als Fruchtsoße werden sie zu herzhaften Gerichten ( Fleisch, Käse oder Wild ) gereicht. Dazu werden sie mit etwas Wasser kurz aufgekocht, grob püriert, mit Puderzucker und Zitronensaft abgeschmeckt. Der entstehende Mus kann je nach Geschmack mit Zimt, grünem Pfeffer, Ingwer oder Nelke und Muskat gewürzt.
