Dank moderner Lebensmitteltechnologie ziert ein braunes Streifenmuster ganz ohne Kohle und Glut das Fleisch.
Grillmarkierung heisst das Zauberwort. Mit Hilfe eines heissen Drahtes werden die Streifen in das Fleisch eingebrannt oder mit einem neuen Verfahren einfach aufgesprueht. Hierfuer werden aus dem Rauch, der beim Verbrennen von Holz, Kohlenhydraten oder Sonnenblumenoel entsteht, bestimmte Stoffe isoliert. Farbgebend sind beispielsweise Aldehyde. In fluessiger Loesung lassen sie sich mit feinen Duesen als gewuenschte Streifen auf die Oberflaeche spruehen. Damit das Fleisch nicht nur gegrillt aussieht, sondern auch so aehnlich schmeckt, verwenden die Hersteller zusaetzlich fluessige Aromen. Dabei kommen aus dem Rauch geloeste Phenole zum Einsatz. Gegenueber dem Einbrennen der Streifen mit einem heissen Draht hat das Aufspruehen der Grillmarkierung den Vorteil, dass keine Krebs erregenden Stoffe entstehen. Grillmarkierungen finden sich uebrigens auch auf Fertiggerichten und Tiefkuehlprodukten, die einfach in der Pfanne, dem Backofen oder der Mikrowelle zubereitet werden koennen.