Die wissenschaftliche Zusammenarbeit bei der Produkt- und Lebensmittelsicherheit zwischen Deutschland und der Schweiz soll intensiviert werden. Dazu unterzeichneten das Schweizerisches Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine Kooperationsvereinbarung. Das Kooperationsabkommen sieht eine breite thematische Zusammenarbeit vor. So sollen etwa gemeinsame Forschungsaktivitäten im Bereich der Antibiotikaresistenz, der Authentizitäts-Überprüfung und der Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen initiiert werden. Zudem ist ein enger inhaltlicher Austausch zur laufenden BfR-Meal-Studie – der ersten Total-Diet-Studie in Deutschland – geplant. „Das Kooperationsabkommen wird uns helfen, die wichtigen und bisher schon engen Kontakte mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz auszubauen und gemeinsame Forschungsaktivitäten auf europäischer Ebene zu initiieren“, so BfR-Präsident Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel.
Die Schweiz ist laut Statistischem Bundesamt Deutschlands neuntgrößter Handelspartner. 2015 importierte Deutschland aus der Schweiz Güter der Land- und Ernährungswirtschaft im Wert von 1,43 Mrd. Euro. Damit liegen die agrarwirtschaftlichen Einfuhren aus der Schweiz etwa gleichauf mit denen aus der Türkei oder China – mit steigender Tendenz. www.bfr.bund.de
Foto: Bundesinstitut für Risikobewertung