Stabilität und eine deutliche Beitragssenkung – das sind die Botschaften, welche die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) an ihre Mitgliedsbetriebe in der Fleischwirtschaft sendet. Die Folge: Zur Umlage 2016 wurde beschlossen, dass der Beitrag um rund 7,2 % unter den Wert des Vorjahres sinkt.
Die Wirtschaft entwickelt sich auch im Bereich der Fleischwirtschaft gut. Die Lohnsummen, ein wesentlicher Faktor bei der Beitragsberechnung, stiegen um 4,89 %. Das Umlagesoll der Branche in der Bilanz der BGN für das Jahr 2016 beträgt 66 Mio. € und wird aus den liquiden Mitteln der Berufsgenossenschaft gestützt.
Durch die Umstellung des Vorschusssystems ist ein direkter Vergleich der Beiträge zum Vorjahr nicht möglich. So steigt auf den ersten Blick der Beitragsfuß für 2016 auf einen Wert von 2,15 € (im Vorjahr 1,95 €), tatsächlich jedoch sanken die Beitragsforderungen um 6,15 Mio. €, das ist ein Minus von 7,2 %. Die mit dem neuen Zahlverfahren (sechs Vorschussraten) verbundene Senkung der Liquidität (Beitragsstützung) ist nun weitgehend abgeschlossen. Ab 2017 sind kostendeckende Beiträge zu erwarten.
Über die BGN: Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) mit Sitz in Mannheim ist seit 1885 die gesetzliche Unfallversicherung für die Unternehmen der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, des Hotel- und Gaststättengewerbes, des Bäcker- und Konditorenhandwerks, der Fleischwirtschaft, von Brauereien und Mälzereien sowie von Schausteller- und Zirkusbetrieben. Alle Beschäftigten in diesen Betrieben sind kraft Gesetzes bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten bei der BGN versichert – zurzeit rund 3,5 Mio. Menschen in über 400.000 Betrieben. www.bgn.de
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