„Wir müssen das jetzt anpacken, wenn wir auch 2025 ein starkes Fleischerhandwerk haben wollen.“ Sprach Herbert Dohrmann, neuer Präsident des Deutschen Fleischer-Verbands (DFV), und meinte das leidige Thema Mitgliederschwund. Auf der 12. Obermeistertagung in Würzburg malte Martin Fuchs, Hauptgeschäftsführer des DFV, zuvor ein düsteres Zukunftsbild. Geht der Abwärtstrend weiter wie bisher, hat der Verband in acht Jahren gerade noch rund 3.000 Mitglieder. Kann der Trend eingebremst werden, sind es noch rund 4.200. Alarmierende Zahlen, wenn man betrachtet, dass der DFV aktuell noch gut 6.000 Getreue hat.
Was tun? Weitermachen wie bisher kommt für den neuen Präsidenten nicht infrage. Für sein Ansinnen, den DFV zukünftig in eine Organisation aus fünf Landes- und einem Bundesverband umzustrukturieren, bekam Herbert Dohrmann breite Zustimmung. In Sachen Mitgliederbeitrag wurde der Präsident von den Versammelten positiv überrascht. Die Obermeister votierten für ein Beitragsmodell, das den bisherigen Werbebeitrag in den DFV-Beitrag integriert (2018: 236 €, 2019: 248 €, 2020: 260,50 €). Der Zusatzbeitrag von 15 €, bisher Bestandteil des Drei-Säulen-Beitragsmodells, soll zusätzlich erhoben werden. Sowohl für die Strukturreform als auch für den zukünftigen Mitgliedsbeitrag will der Präsident bis zum DFV-Verbandstag im Oktober in Potsdam entscheidungsfähige Vorschläge ausarbeiten.
Den gesamten Artikel zur 12. DFV-Obermeister-Tagung in Würzburg lesen Sie in der kommenden Ausgabe 02/17 des Fachmagazins Fleischer Handwerk.
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