Deutschland hat Nationalgericht

Frankreich: Bouillabaisse. Italien: Pasta. Spanien: Paella. Und Deutschland? Zur WM kreiert Holger Stromberg, Chefkoch der deutschen Nationalmannschaft beim WM-Titel 2014, die Antwort: Deutschlands erstes Nationalgericht zur WM 2026 – mit Rub Roast vom Schwein, Bolognese vom Rind oder vegetarisch (v. l. n. r.). Drei Varianten, eine Basis, für alle. Laugen-Fladen, Gemüse-Maultaschen in Kartoffelflocken, Radi-Kraut, Kochbananen-Röstzwiebel-Crunch und eine hausgemachte Carbonara-Cordon-Bleu-Creme. Guten Appetit.

Mit Fleisch oder ohne – je nach Geschmack

Foto: Initiative Fleisch

Kaum ein Thema ist in Deutschland so aufgeladen wie Essen. Fleisch oder vegan, Bio oder Convenience – die Diskussion ist laut, der Ton oft moralisierend. Während andere Länder ihr Nationalgericht feiern, streitet Deutschland darüber, ob es eines haben darf. Inspiriert von den Lieblingsgerichten der Nationalspieler, ob Schnitzel, Döner, Carbonara, Bolognese oder Kochbananen, vereint es unterschiedliche Hintergründe und Geschmäcker auf einem Teller. Mit Fleisch oder ohne. „Bei der WM kommt ein ganzes Land zusammen – vor dem Fernseher, in der Kneipe, auf der Straße. Was macht man dabei? Essen. Genau das wollten wir einfangen: ein Gericht, das alle an einen Tisch bringt. Bodenständig, vielfältig, überraschend, genau wie dieser Sport“, erklärt Holger Stromberg.

So schmeckt Deutschland

Foto: Initiative Fleisch

Das Nationalgericht funktioniert wie ein gutes Team: verschiedene Zutaten und Geschmäcker – vereint in einem Laugen-Fladen. Mit Schweinefleisch, Rindfleisch oder Maultaschen. Jeder wählt, was ihm schmeckt. „Mit dem Nationalgericht wollen wir zeigen, dass sich ein Land, das beim Thema Ernährung selten einer Meinung ist, trotzdem einigen kann: auf Vielfalt. Jeder darf genießen, was ihm schmeckt. Ohne Druck, ohne Dogma. Dafür steht ‚Iss was dir schmeckt‘ “, erklärt Dr. Kirsten Otto (li.), Geschäftsführerin der Initiative Fleisch.

Nationalgericht auf Tour

Passend zu den Deutschlandspielen bei der WM 2026 bringt die Initiative Fleisch das Nationalgericht via Foodtruck dorthin, wo Menschen Gemeinschaft und Fußball feiern. Stets drei Stunden vor Anstoß: am 14. Juni von 16-19 Uhr in der Kulturbrauerei in Berlin, am 20. Juni von 19-22 Uhr an der Bar am See/Haus in München und am 25. Juni von 19-22 Uhr beim MIP-Festival in Essen. Wer dabei ist, kann das deutsche Nationalgericht kostenfrei probieren und entscheiden, ob mit Fleisch oder ohne.

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