Barbarie-Ente

Die Barbarie-Ente, Genuss aus Frankreich

Exportaktivitäten für Barbarie-Entenfleisch intensiviert

Mit gezielter Kommunikation, Produktqualität und kulinarischer Vielseitigkeit soll der Absatz über die klassische Saison hinaus gestärkt werden – insbesondere in Schlüsselmärkten wie Deutschland, Belgien und Dänemark. Deutschland steht mit über 40 % des Exportvolumens an erster Stelle und gilt weiterhin als Schlüsselmarkt – sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch in der wachsenden Außer-Haus-Verpflegung. Die wichtigsten Exportprodukte sind Entenfilet und -keule sowie ganze Ente.

Barbarie-Entenfleisch aus Frankreich gilt als mager, aromatisch und vielseitig einsetzbar. Die Produktion folgt einer technischen Charta (EVA) mit strengen Anforderungen an Qualität, Tierwohl und Umweltstandards. Geschmack, einfache Zubereitung und kulturelle Neutralität machen das Produkt für Handel und Gastronomie gleichermaßen attraktiv.

Wachstumsmärkte und Maßnahmen

Neben dem EU-Binnenmarkt zählen das Vereinigte Königreich und Hongkong zu den strategischen Zielmärkten. Die Wiedereröffnung des britischen Marktes im Mai 2025 nach erfolgreicher Vogelgrippe-Impfkampagne gilt als wichtiger Meilenstein – nach zuvor über 2.000 t Exportausfall.

Zur Unterstützung dieser Ziele setzt der farnzösische Branchenverband CICAR (Comité Interprofessionnel du Canard à Rotir) auf das von der EU kofinanzierte Programm „Genuss aus Europa: Enjoy it’s from Europe“. Es sensibilisiert Handel, Gastronomie und Konsument:innen für das Produkt.

Rückblick auf die EU-Kampagne

Mit dem Kampagnenende zieht CICAR eine positive Bilanz. Ziel der dreijährigen, von der EU mitfinanzierten Kommunikationsoffensive war es, die Barbarie-Ente als vielseitiges, qualitätsgesichertes Geflügelprodukt ganzjährig im Bewusstsein von Handel, Gastronomie und Medien zu verankern – mit besonderem Fokus auf den deutschen Markt.

Zur Umsetzung kam ein gezielter Mix aus Pressearbeit, Fachmedienkooperationen, Point-of-Sale-(POS)-Aktivierung und direkter Ansprache in der Branche. Vier strategisch platzierte Pressemitteilungen, regelmäßiges Monitoring sowie redaktionell verwertbare Rezeptideen, entwickelt mit Kampagnenbotschafter Patrick Rosenthal, sorgten für Präsenz in Food- und Fachmedien sowie auf Social Media.

Über 240 Tasting-Days

Als einer der größten Erfolge der Kampagne erwiesen sich die umfangreichen POS-Aktivitäten: Über 240 Tasting-Days bei Großhändlern, Cash & Carries und LEH-Ketten wie Metro, Rewe und Edeka ermöglichten nicht nur direkten Produktkontakt, sondern führten nachweislich zu gesteigerten Abverkäufen. Ergänzt wurde das B2B-Engagement durch Anzeigen in Fachmedien sowie ein Saleskit für Handel und Horeca.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Fortbildung und Wissenstransfer. In insgesamt 26 Workshops wurden Nachwuchsköche und Fachkräfte aus der Branche praxisnah geschult. Die dort eingesetzten Infobroschüren, Visuals und Verkostungen orientierten sich an den EU-Standards für Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Das Resümee: Die französische Barbarie-Ente ist in der deutschen Fachwelt präsenter denn je – als qualitätsstarkes Produkt mit Profil und Perspektive.

Das ist der CICAR

Der CICAR (Comité Interprofessionnel du Canard à Rotir) ist der französische Verband für Barbarie-Enten. Er wurde 2005 in Rennes gegründet und vereint alle Akteure rund um die Barbarie-Ente: Brütereien, Züchter, Metzger, Verarbeiter, Exporteure usw. Der Verband vertritt die Interessen der Branche bei nationalen, europäischen und internationalen Instanzen.

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