Bedford

Frischer Wind bei Bedford

Sechs Nachwuchskräfte hat die die Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford im August in ihre Ausbildungsreihe aufgenommen.

Besonders erfreulich: Drei davon absolvieren ihre Ausbildung im Produktionsbereich – als angehende Fleischer oder Fachkräfte für Lebensmitteltechnik (FaLeT). Damit unterstreicht das Unternehmen erneut, dass es das Handwerk bereits im Bereich der Ausbildung stärkt und auf qualifizierte Fachkräfte aus den eigenen Reihen setzt. Darüber hinaus bildet es einen Mechatroniker, und einen Industriekaufmann aus. Einer der Auszubildenden absolviert ein duales Studium im Bereich Betriebswirtschaft. Einige der Azubis beginnen bereits im zweiten oder dritten Ausbildungsjahr, da sie von einem anderen Betrieb übernommen wurden oder schon eine Ausbildung abgeschlossen haben.

Erste Einblicke

Zwei Einführungstage bilden traditionell den Auftakt der Ausbildung bei Bedford. Bei einem gemeinsamen Frühstück lernten die Auszubildenden die Inhaber Bert und Gabriele Mutsaers, Geschäftsführer Thorsten Schäfer und die Abteilungsleiter kennen. Danach hatten sie die Möglichkeit, im Rahmen einer Betriebsbesichtigung erste Einblicke ins Unternehmen zu gewinnen. In verschiedenen Schulungen wurden ihnen relevante Themen wie Arbeitssicherheit, Hygiene und weitere praktische Informationen für ihre berufliche Laufbahn vermittelt. Die ersten Eindrücke vom Arbeiten bei Bedford seien positiv: von den netten Kollegen und dem Arbeitsklima über die Zukunftsperspektiven aufgrund der guten Chancen zur Übernahme und Weiterbildungsmöglichkeiten bis zur guten Unterstützung in der alltäglichen Arbeit.

Hochwertige Berufsausbildung ermöglichen

Das freut auch Geschäftsführer Thorsten Schäfer. Für ihn hat die Ausbildung eine weitreichende gesellschaftliche Bedeutung und ist ein grundlegender Bestandteil der Unternehmensphilosophie: „Als regional verwurzeltes Unternehmen ist es unsere Verantwortung, jungen Menschen eine qualitativ hochwertige Berufsausbildung zu ermöglichen. Die Ausbildung bei Bedford ist fester Bestandteil unserer Tradition als Familienunternehmen und Partner des Fleischerhandwerks.“ Das Unternehmen versteht sich als Handwerksbetrieb, der auf Qualität und erstklassige Produkte setzt. Dabei spielt das Thema Nachwuchs für den Erhalt des Fleischerhandwerks seit jeher eine besonders wichtige Rolle.

Die neuen Auszubildenden (v.l.) Jannik Placke, Tyrese Grewe, Luca Schröer, Niels Kischkel und Henry Munsberg. Es fehlt Vincent Frenkel.

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