GEA gründet Stiftung

Zur Gründungsfeier der GEA Foundation in Berlin gab CEO Stefan Klebert (Bild oben)die Ziele der neuen GEA Foundation bekannt: Sie soll das gesellschaftliche Engagement des Konzerns fokussieren, um weltweit noch wirkungsvoller helfen zu können. Strategische Partner sind UNICEF Deutschland, SOS-Kinderdorf Düsseldorf, Viva con Agua und die Deutschen Universitätsstiftung. Die Stiftungsgründung steht im Zusammenhang mit der Selbstverpflichtung von GEA, jährlich 1% des Konzernergebnisses für gemeinnützige Zwecke zu spenden. Die Gründung der GEA Foundation wurde mit zahlreichen Gästen am Berliner Standort von GEA Heating and Refrigeration Technologies gefeiert. Stefan Klebert begrüßte sowohl GEA-Mitarbeitende aus ganz Deutschland als auch Vertreter zahlreicher anderer Stiftungen und NGOs.

Wichtiger Programmpunkt der Gründungsfeier war die Vorstellung einer von GEA beauftragten, internationalen Befragung. Darin wurden die Perspektiven von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern auf Bildung in den MINT-Fächern verglichen. Auf dem Gründungsfest wurden neue Programme vorgestellt, die GEA zusammen mit UNICEF Deutschland realisiert.

Gesellschaftliches Engagement noch strategischer aufgestellt

Seit vielen Jahren übernimmt GEA Verantwortung für Mensch und Umwelt. „Verantwortungsvolles Handeln für Mensch und Umwelt ist die Grundlage unseres unternehmerischen Erfolges bei GEA,“ erklärt Stefan Klebert, CEO der GEA Group. Bei der Entscheidung über ihre Förderprojekte fokussiert sich die GEA Foundation auf vier Säulen:
Bildungs- und Wissenschaftsförderung: Erleichterter Zugang zu Bildung für junge Menschen weltweit, speziell in den technisch-mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern
Bekämpfung von Kinderarmut: Unterstützt werden gemeinnützige Einrichtungen und Angebote, wie sie beispielsweise SOS Kinderdorf weltweit zur Verfügung stellt.
Verbesserung des Zugangs zu grundlegender Infrastruktur: Projekte für sauberes Wasser, erneuerbare Energien und gute medizinische Versorgung.
Katastrophenhilfe: Schnelle Unterstützung bei Naturkatastrophen und humanitären Krisen.

Größere Wirkung über Kooperation

Foto: GEA

Herzstück der Arbeit der GEA Foundation ist die enge Zusammenarbeit mit strategischen Partnern: Diese führen weltweit Projekte in den festgelegten Schwerpunktbereichen durch. Über ihre Fortschritte berichten diese vierteljährlich an die Stiftung. Im engen Austausch mit der GEA Foundation decken die Partner die Aspekte Bildungsförderung, Bekämpfung von Kinderarmut und Zugang zu grundlegender Infrastruktur ab. Zudem unterstützt die GEA Foundation weitere Organisationen in diesen Bereichen punktuell; Spenden im Bereich Katastrophenhilfe werden ebenfalls bei Bedarf getätigt.

Spezielle Mentoring- und Talentförderelemente

Die zur Gründungsfeier vorgestellte UNICEF-Partnerschaft fokussiert sich auf Bildungsprogramme in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Die Unterstützung der GEA Foundation ermöglicht es Kindern und Jugendlichen in Peru und Indien, sich wichtige Zukunftskompetenzen in diesen Bereichen anzueignen, z.B. Programmieren. Darüber hinaus umfassen die UNICEF-Programme spezielle Mentoring- und Talentförderelemente. „Junge Menschen müssen lernen, den technologischen Wandel zu nutzen, um den vielen Herausforderungen wie Armut, Konflikten und Migration oder den Auswirkungen des Klimawandels begegnen zu können. Der Erwerb von Fähigkeiten im MINT-Bereich kann wesentlich dazu beitragen, berufliche Wege zu erschließen und gute Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Deswegen freuen wir uns sehr über diese starke Partnerschaft mit der GEA Foundation und bedanken uns für die Unterstützung“, sagte Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland.

Internationale Befragung

Wichtiger Programmpunkt der Feier war die Vorstellung einer von GEA beauftragten, internationalen Befragung. Länderübergreifend waren sich Schüler und Lehrer weitgehend einig, dass es deutlich mehr Praxisbezug und Austausch über Fächergrenzen hinweg geben muss, um MINT-Unterricht interessanter und erfolgreicher zu gestalten. Zudem sahen beide Gruppen eine Karriere mit MINT-Hintergrund als grundsätzlich prestigeträchtig an: Schüler und Lehrer hoben sowohl künftige Verdienstmöglichkeiten hervor als auch die Möglichkeit, Gutes bewirken zu können. Demgegenüber stand gleichwohl der dringende Wunsch, mehr Klarheit darüber zu haben, welche Karrierewege genau möglich sind mit MINT-Fächern, und wie sich diese am besten verwirklichen lassen. Auf Grundlage der Studienergebnisse folgte eine moderierte Paneldiskussion. Die Panel-Teilnehmer Stefan Klebert, Christian Schneider (Geschäftsführer UNICEF Deutschland), Dr. Volker Meyer-Guckel (Generalsekretär Deutscher Stifterverband) sowie Dr. Daniel Hunold (Professor und Bildungs-Influencer) fokussierten dabei auf die Implikationen der Befragungsergebnisse sowie konkrete Verbesserungsmaßnahmen.

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