Consorzio

Parmaschinken-Spezialisten gesucht

Auch 2023 zeichnet das Consorzio del Prosciutto di Parma wieder Fach- und Feinkosthändler in Deutschland und in Österreich aus. Bewerbungen zum „Parmaschinken-Spezialist“ können bis Ende Juni eingereicht werden.

Know-how und Begeisterung in der Präsentation italienischer Delikatessen zeichnen einen Fach- und Feinkosthändler aus. Liegt dessen Augenmerk insbesondere auf der italienischen Schinkenspezialität Prosciutto di Parma, lädt der Verband der Parmaschinken-Hersteller ein, sich um die Auszeichnung „Parmaschinken-Spezialist“ zu bewerben. Mit dieser Auslobung sind für den Spezialisten neben der Aufmerksamkeit und Wertschätzung seitens der Kunden weitere Vorteile verbunden. Ein Highlight ist die in Italien gefertigte manuelle Schwungradmaschine, die an einen der Spezialisten übergeben wird. Außerdem gibt es das Angebot, individuelle Verkaufspromotions durchzuführen. Ein Spezialist hat darüber hinaus Anspruch auf exklusives Material. In Absprache wird der jeweilige Spezialist auch in Print- und Online-Medien vorgestellt.

Die Bewerbung

Ab sofort stehen die Bewerbungsunterlagen digital und analog zur Verfügung und können über das Deutschlandbüro des Consorzio del Prosciutto di Parma abgerufen werden (parmaschinken@hup-publicrelations.de). Die Einreichungsfrist endet zum 30. Juni 2023, die Entscheidung der italienischen Jury wird im August bekanntgegeben. 2022 gab es weltweit 330 Parmaschinken-Spezialisten, davon kamen knapp 60 aus Deutschland. In Italien lag die Anzahl dieser Spezialisten bei 2.290. Der Titel wird vom Consorzio del Prosciutto di Parma jährlich neu ausgeschrieben.

Nur mit fünfzackiger Krone

Parmaschinken ist ein zu 100 % naturbelassener, luftgetrockneter Schinken, der ohne Zusatzstoffe, Nitrite oder Nitrate hergestellt wird. Für den Rohschinken aus der Region Parma braucht es nur eine Hinterkeule vom Schwein und Meersalz. Dazu kommt viel Zeit zum Reifen im typischen Mikroklima dieser Region. Seinen milden Geschmack erhält er durch seine mindestens zwölf Monate lange Reifung. Zu erkennen ist er am Gütesiegel des Consorzio del Prosciutto di Parma, der fünfzackigen Krone. Die Schinkenspezialität steht seit 1996 unter EU-Schutz, der sich in der „geschützten Ursprungsbezeichnung“ (g. U.) manifestiert. Dieser ist neben dem hohen Qualitätsanspruch der Hersteller Garant für die Bewahrung der Tradition in der Herstellung in der Region um Parma. 2022 wurden rund 8 Mio. Parmaschinken hergestellt, der hauptsächlich in Italien verzehrt wird. 33 % gehen in den Export, 363.000 Stück davon nach Deutschland.

Im Profil: Das Consorzio del Prosciutto di Parma blickt 2023 auf sein 60-jähriges Bestehen zurück. Es wurde mit dem Ziel gegründet, die Spezialität Parmaschinken weltweit zu schützen, ihre Tradition zu bewahren und das Image der Marke zu fördern. Der Verband repräsentiert heute 134 Mitgliedsbetriebe, bündelt deren Kompetenzen und setzt sich dafür ein, die gemeinsamen Interessen international zu wahren und zu fördern.

Meist gelesene Artikel

News
Veggie-Burger & Co.: VDF begrüßt EU-Vorstoß
News
Fachkräftemangel? Zeit für neue Lösungen
News
Wachstum mit neuem Namen
News
Innungsfusion in Oberfranken
News
Zum 4.Mal ausgezeichnet

Das könnte Sie auch interessieren:

Zum 4.Mal ausgezeichnet

Bereits zum vierten Mal ist die R&S Vertriebs GmbH TOP100-Innovator und zählt damit zu den innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands....

Innungsfusion in Oberfranken

In Kulmbach schlossen sich die Fleischer-Innungen Hof Wunsiedel, Kronach und Oberfranken Mitte zur Fleischer Innung Oberfranken Nord zusammen....

Metzgerei Schäfer geehrt

Die Metzgerei Schäfer aus Weinstadt hat den Handwerkspreis der Deutschen Bürgschaftsbanken erhalten und wurde in München dafür ausgezeichnet....

Didaktik im Handwerk

Mit „Didaktik im Handwerk – Neue Impulse aus Harvard“ legt Ronny Paulusch ein über 400 Seiten starkes Werk vor, das...

Fachkräftemangel? Zeit für neue Lösungen

Montagmorgen im Handwerksbetrieb: Die Auftragsbücher voll, doch es fehlt Personal. Gute Fachkräfte sind rar, langjährige Mitarbeitende kurz vor dem Ruhestand...
Veggie Burger TUEV Sued Ersatzprodukte Studie

Veggie-Burger & Co.: VDF begrüßt EU-Vorstoß

Bezeichnungen für Veggie-/Fleischersatzprodukte: Wurst oder Burger sollen erlaubt bleiben, Tierbegriffe sollen verboten werden....