Michael Moser lobte die Arbeit des Landesinnungsverbandes und berichtete von der diesjährigen Arbeitstagung in Nürnberg: „Seit ich Obermeister bin, habe ich keine Veranstaltung wie diese erlebt. Ich bin motiviert nach Hause gefahren, mit der Gewissheit, dass es in unserem Handwerk vorangeht.“ Er bat die Mitglieder, die Leistungen des Verbandes in Anspruch zu nehmen und verteilte Abfragen zu Trichinenuntersuchung, Abwasser- und Fleischhygienegebühren. „Wer, wenn nicht die Innung, kann die Metzger dazu bringen zusammenzuhalten“, betonte der Hauptgeschäftsführer des Fleischerverband Bayern Rainer Hechinger, der das Michael Mosers Engagement im Verband lobte. Respekt zollte er vor allem der Gestaltung des gemeinschaftlichen Innungsauftrittes bei der Landsberger Ausbildungsmesse in Kaufring. „Was die Innung hier auf die Beine gestellt hat, ist nicht genug zu loben“, sagte er. Durch solche Auftritte könnten Metzger ihr „Blut-, Schweiß- und Tränen-Image“ ablegen. Entscheidend sei, dass die Kunden die Innungsmetzger als Ernährungsfachleute wahrnehmen, die sowohl die Produktion als auch den Verkauf kompetent beherrschen. Dies betonte auch Kreishandwerksmeister Michael Riedle, der vor allem den Zusammenhalt der Landsberger Handwerker in den Mittelpunkt stellte. „Nur gemeinsam werden wir das Handwerk in der Region vorwärts bringen.“ www.metzgerinnung-landsberg.de
Im Bild (v.l.n.r.): Rainer Hechinger, Michael Moser und Michael Riedle.