Junge Handwerker

Bei der Freisprechungsfeier am 24. September in Dachau stellte Innungsobermeister Werner Braun die Zukunft des Metzgerhandwerks in der Region vor: 14 junge Gesellinnen und Gesellen vertreten künftig ihren Berufsstand in den umliegenden Metzgerbetrieben.

 

Das Handwerk ist in Dachau stark, darüber waren sich die Redner der Freisprechungsfeier in Dachau, Kreishandwerksmeister Ulrich Dachs, Dachaus Oberbürgermeister Peter Bürgel und Landrat Hansjörg Christmann, einig: Den Festakt für die insgesamt 47 Gesellinnen und Gesellen verschiedener Berufsstände, darunter acht angehende Metzger sowie sechs angehende Metzgereifachverkäufer, eröffnete der neue Kreishandwerksmeister Ulrich Dachs und griff dabei auch das Motto „Eine Entscheidung – Deine Zukunft“ auf. „Sie sind bereit, Sie wollen Ihren Teil dazu beitragen, Ihre Zukunft und die Zukunft anderer zu gestalten“, sagte er den jungen Ehrengästen. „Ihnen wurden während Ihrer Ausbildung viele neue Aufgaben gestellt, die Sie mit Erfolg gemeistert haben. Heute wollen wir diesen Erfolg feiern.“ Eindringlich schilderte er die tägliche Bedeutung des Handwerks und stellte den Metzgergesellen die Frage: „Ist Massenproduktion ein Garant für gute Ernährung? Nein, sicher nicht.“

Auch der Dachauer Landrat Hansjörg Christmann gratulierte den ehemaligen Lehrlingen und lobte das Duale Ausbildungssystem als Garant für den Erfolg im Berufsleben. Anschließend richtete Dachaus Oberbürgermeister Peter Bürgel seine Grußworte an die Anwesenden. Er beschrieb den Gesellenbrief als Chance für die Zukunft, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, denn: „Das Handwerk hat zu jeder Zeit Zukunft!“ Anschließend bat Ulrich Dachs die ehemaligen Auszubildenden, sich zu erheben und sprach die Worte, die die jungen Auszubildenden in den Gesellenstand erhoben.

 

Junger Erfolg

Stolz konnten dann die Obermeister der verschiedenen Berufsstände ihre Innungsbesten präsentieren. Obermeister Werner Braun bat dazu Johannes Ostermair von der Metzgerei Kleber in Petershausen zu sich auf die Bühne und überreichte ihm Urkunde und Wetzstahl als Symbol für das Handwerk. Die beste auszubildende Metzgereifachverkäuferin wurde Sarah Jung von der Metzgerei Gschwendtner in Langenpettenbach, die mit einem Notendurchschnitt von 1,25 bereits einen Staatspreis erhielt. Anschließend bat Werner Braun noch die übrigen frisch gebackenen Gesellen zu sich auf die Bühne und überreichte ihnen feierlich ihre Gesellenbriefe, ihr Tor in die Zukunft.

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