
Zahlreiche Lebensmittel-Skandale gingen in den vergangenen Jahren durch die Presse: Ungeniessbares Fleisch wurde umetikettiert und fand ueber Zwischenhaendler den Weg zurueck in den Verkauf. Verbraucher zeigen sich seitdem in ihrem Einkaufsverhalten verunsichert und fragen sich, woran sie den tatsaechlichen Frischegehalt der Ware erkennen koennen.
Neue Etikettierverfahren sollten die Kuehlkettenlogistik und auch den Verbraucherschutz verbessern. Hier kommen innovative Mikrosysteme und Temperatur-Zeit-Indikatoren ins Spiel. Sie koennen die genauen Lagerbedingungen von Verpackungseinheiten dokumentieren. Allerdings sind die Anforderungen der Lebensmittellogistik an solche Systeme hoch: Sie muessen bestenfalls auf einem Etikett Platz finden, Informationen ueber Zustand und Geschichte des individuellen Produktes liefern, in der Anschaffung moeglichst guenstig sein und praktikabel in der Umsetzung, etwa bei der Konfektionierung und dem Auslesen der Daten, fuehrte Büttgenbach aus. Das sei die Staerke der TTI-Etiketten namens OnVu, die gemeinsam mit Ciba Spezialitaeten Chemie und FreshPoint entwickelt wurden. Das System erlaube einen Frische-Check fuer den Endverbraucher, aber ebenso fuer die Beteiligten in der Produktions- und Lieferkette.