Untersucht wurde das Fleisch eines niedersächischen Betriebs, der unter Verdacht steht, verdorbenes und teils mit Fremdwasser versetztes Fleisch in den Handel gebracht zu haben.
Jetzt liegen auch Ergebnisse von Dönerspießen aus Hagen vor, bei denen möglicherweise betroffenes Putenfleisch verarbeitet worden war. Die Proben wiesen einen hohen Keimgehalt auf und wurden als nicht verkehrsfähig begutachtet. Acht von zehn Proben hatten Anzeichen eines beginnenden Verderbs. Die insgesamt 7 t Dönerfleisch wurden unschädlich beseitigt. Damit wurde das gesamte in Hagen sichergestellte Fleisch vernichtet. Fremdwasser konnte in dem Fleisch nicht festgestellt werden.
Die mikrobiologischen Untersuchungen der Solinger Ware ergaben keine auffälligen Befunde. Ein Fremdwasserzusatz wurde nicht nachgewiesen. Aufgrund des säuerlichen und fauligen Geruchs wurden die Proben als nicht zum Verkehr geeignet beurteilt. Die Ware wurde in Solingen zur Beweisführung weiter sichergestellt.