An drei Tagen Anfang März hieß es: Platz da für die „Rookies“. Die Nachwuchstalente der Fleischer-Nationalmannschaft des Deutschen Fleischer-Verband trainierten an der Frankfurter Fleischer- und Bäcker-Fachschule Heyne an der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main mit Bundestrainerin Britta Sickenberger-Schwing und Europameister David Hilpert. Das Ziel: Die eigenen Fertigkeiten zu verbessern und der Teilnahme an internationalen Wettbewerben ein Stück näherkommen.
Wer war dabei?
Auf dem „Stundenplan“ des Intensivtrainings im Bundesleistungszentrum in Weiterstadt standen: die Herstellung eines Rollbratens, küchenfertiger Erzeugnisse und BBQ-Spezialitäten, Hähnchen-Cuts und Galantine, Fingerfood sowie Dekoration. Sechs 2026 frisch ins Nationalteam berufene Fleischer/-innen und Fleischerei-Fachverkäuferinnen aus ganz Deutschland nahmen teil: Philipp Auerswald, Michelle Böhm, Ben Axer, Lynn Neumann, Leopold Walser und Laura Fückel. Alle waren begeistert von den „sehr lernintensiven, abwechslungsreichen Tagen.“ Auch Kursleiter David Hilpert und Britta Sickenberger-Schwing waren sehr zufrieden: „Der arbeitstechnische Standard war bei allen sehr hoch, die Abläufe saßen. Die Mädels und Jungs waren sehr motiviert und fokussiert – ein super Team.“
„Wer Deutschland bei den EuroSkills 2027 in Düsseldorf und bei den WorldSkills 2028 in Japan vertreten wird, wird sich zeigen – das Training in der Nationalmannschaft bringt auf jeden Fall alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fachlich sowie persönlich vorwärts und ist eine tolle Erfahrung“, sagte Nationaltrainerin Britta Sickenberger-Schwing.
Im Bild: Michelle Böhm (vorne li.), Lynn Neumann (vorne mi.), Laura Fückel (vorne re.), Leopold Walser (hinten li.), Philipp Auerswald (hinten re.), Bundestrainerin Britta Sickenberger-Schwing (li.) und Europameister David Hilpert (re.).
Im Profil: Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main ist als Körperschaft öffentlichen Rechts erste Ansprechpartnerin für über 33.000 Handwerksbetriebe mit knapp 170.000 Beschäftigten und rund 9.000 Auszubildenden in der Metropolregion Rhein-Main (Landkreise Hochtaunus, Main-Taunus, Groß-Gerau, Offenbach, Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Odenwald sowie die kreisfreien Städte Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach). Zu ihren Kernaufgaben zählen neben Aspekten der hoheitlichen Selbstverwaltung des Handwerks – wie Ausbildung, Prüfungswesen und Führen der Handwerks- und Lehrlingsrolle – berufliche Bildungsangebote, Nachwuchskräfteförderung und vielfältige Beratungsangebote für Betriebsinhaber, z.B. zu Themen der Betriebsübergabe an nachfolgende Generationen.