Sächsische Ernährungswirtschaft erfolgreich auf der INTERNORGA 2000

Dresden. 12 Firmen der sächsischen Ernährungswirtschaft präsentierte das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in einem Gemeinschaftsstand auf der INTERNORGA in diesem Jahr in Hamburg. Bereits zum 9. Mal wurde den Unternehmen damit Gelegenheit gegeben, ihre Produkte auf der internationalen Fachmesse für Restaurants, Caterer und Großverbraucher im norddeutschen Raum vorzustellen.

“Das Konzept geht auf, ständige Präsenz am selben Standort seit neun Jahren”, betont der sächsische Landwirtschaftsminister Steffen Flath. Die Produkte aus Sachsen werden im Großraum Hamburg immer bekannter. So werden allein 500 Tonnen sächsischer Karpfen jährlich in die Hansestadt geliefert. Mit ihren Produkten für Großverbraucher haben sich die sächsischen Firmen auf diesen wachstumsträchtigen Markt eingestellt. Nach jüngsten Ergebnissen der CMA-Marktforschung hat der Außer-Haus-Verzehr im Jahr 1999 um 7,5 Prozent auf 130 Mrd. DM zugelegt.

Die sächsischen Unternehmen stellten in großer Zahl Produktinnovationen für den GV-Bereich auf der Internorga vor. Von den Firmen wurde der Messebesuch insgesamt als Erfolg bewertet. Meinungen der Aussteller im Originalton:

Münch-Bräu Eibau GmbH: “Die Messe lief noch besser als im Vorjahr, der Renner ist unsere neue ½ Liter Bierdose.”

Grumbacher Kartoffelspezialitäten GmbH: “Unsere Produkte liegen im Trend, dadurch haben wir viele neue Kontakte bekommen.”

Waldheimer Gewürze GmbH: “Eine TV-Sendung über die positive Wirkung des schwarzen Kümmels (Gesichtshautstraffung) brachte uns viele Neukunden.”

Fleischwaren Stoiber GmbH, Eilenburg: “Wir sind nächstes Jahr wieder dabei, wir wünschen uns jedoch noch mehr größere Abnehmer.”

Sächsische Winzergenossenschaft Meißen e. G.: “Wir konnten ein großes Interesse für unsere Qualitätsweine aus dem kleinsten Weinanbaugebiet Deutschlands verzeichnen.”

Friweika e. G. Weidensdorf: “Qualität, Vielfalt, Logistik, Innovationen kommen bei der Zielgruppe im Hamburger Raum gut an, besonders das bedarfsgerechte Kartoffel-Gratin war ein Renner.”

Wurzener Nahrungsmittel GmbH: “Ausgeprägte Lieferfähigkeit sind Voraussetzungen um die Wurzener Ceralien beim Hamburger Handel und Gastronomie sowie eine spezielle Reissorte “Basmati” zu integrieren.”

Komet Pöhle & Co. GmbH, Großpostwitz: “Der Renner zur Internorga war unser Softeispulver in den verschiedenen Geschmacksrichtungen, ein Produkt, das voll im Trend liegt.”

Im Jahr 2001 wollen 11 der 12 teilnehmenden Firmen wieder an der INTERNORGA in Hamburg teilnehmen.

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