Breidenbach. Mit neuen Gebäuden wird dem Wachstum Rechnung getragen, die Fertigung fokussiert und die Effizienz gesteigert.
Seit 30 Jahren gehört die Unternehmensgruppe Weber Maschinenbau zu einem der wichtigsten Systemhersteller für die Lebensmittel verarbeitende Industrie. Der anhaltend wachsende Erfolg der Weber-Produkte machte in den vergangenen drei Dekaden immer wieder einen Ausbau der Produktkapazitäten nötig. Volle Auftragsbücher und positive Entwicklungen in den internationalen Märkten erfordern nun erneut eine Expansion. Um den Weltmarkt auch in Zukunft mit erstklassigen Maschinen Made in Germany versorgen zu können, werden am Hauptsitz Breidenbach ein Gebäude für Vertrieb und Technik und am Standort Neubrandenburg gleich zwei neue Produktionsgebäude errichtet. Insgesamt zehn Unternehmen in sieben Nationen sind Teil der Weber Gruppe. Produziert werden die Slicer, Skinner, Icer und Food Robotics ausschließlich in Deutschland. 1981 wurde der Stammsitz in Breidenbach gegründet. Heute werden hier die großen Weber-Slicer und die Weber Pick Robots gebaut. ‘Mit dem neuen Gebäude investieren wir hier in die Zukunft und den Standort’, erklärt Mathias Dülfer, Geschäftsführer von Weber Maschinenbau. Der Betrieb in Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern besteht seit dem Jahr 1999. Nur sechs Jahre später wurde die zum Werk Neubrandenburg gehörende Betriebsstätte in Groß Nemerow
eröffnet. ‘Bei unseren Kunden ist die hohe Zuverlässigkeit und Qualität Made in Germany wesentliches Argument für die Weber Erzeugnisse’, erläutert Dülfer. ‘Um auch weiterhin im Wettbewerb mit Unternehmen zu bestehen, die in Niedriglohnländern produzieren, ist Effizienz die Triebfeder unseres Handelns’. In Neubrandenburg und Groß Nemerow fertigt Weber heute die kompakten Slicer-Modelle sowie Skinner, Icer und Slicer-Messer. Für gleich zwei neue Produktionshallen wurde hier der Bau begonnen. ‘Die neuen Gebäude bedeuten neben der Erweiterung vor allem auch eine Zentralisierung der Fertigung einzelner
Produktgruppen’, führt Mathias Dülfer weiter aus. So konzentriert sich in Zukunft zum Beispiel die Fertigung für die kleineren Weber-Slicer ausschließlich am Standort
Neubrandenburg. Die in Groß Nemerow geschaffenen Ressourcen können dann genutzt werden, um das Know-how und die Messerfertigung komplett hier zu fokussieren. ‘Das wird zur weiteren Effizienzsteigerung sowie kürzeren Durchlauf und Lieferzeiten führen’ sagt Dülfer. Neben den positiven konjunkturellen Impulsen für die beiden Regionen und den Wirtschaftsstandort Deutschland wird Weber mit den Projekten die Leistungsfähigkeit für seine Kunden ausbauen. Weitere Informationen über Weber Maschinenbau finden Sie im Internet unter
http://www.weberweb.com