Das Amt der Bayerischen Weißwurstkönigin wurde am 13.10.18 in Bodenmais bei Joska neu vergeben. Magdalena Heimann aus dem oberbayerischen Wildenholzen entschied den Wettbewerb für sich und trägt nun ein Jahr den Titel.
Wettkampf um die Krone
Sieben Finalistinnen aus ganz Bayern traten den Wettkampf um die Krone an: Daniela Augustin aus Schwaben, Tanya Falenczyk aus Niederbayern, Magalena Heimann aus Oberbayern, Mai Sushila Sara aus Schwaben, Cornelia Mader aus der Oberpfalz, Maria Christina Pinker aus Niederbayern und Katharina Spät aus der Oberpfalz. Nach ihrer Vorstellung fragte der Moderator Woife Berger die Damen, was sie als Weißwurstkönigin prädestiniert. Dabei reichten die Antworten von „Liebe und Leidenschaft für das Handwerk“ über die „Darstellung der verschiedenen Perspektiven von innen und außen“ bis hin zu „Weißwurstkönigin wird man nicht, man ist sie!“.
Alles für die Weißwurst

Auch im Weißwurstquiz bewiesen die Damen, dass jede von ihnen den Titel verdient hätte. Kreativität zeigten die sieben Finalistinnen mit Gedichten, die sie innerhalb von 15 Minuten schreiben mussten. Kriterien hierfür: Mindestens vier Zeilen und die Wörter Metzger, Wursthaut und Senf mussten darin vorkommen. Auch diese Aufgabe meisterten alle. Bei der letzten Prüfung mussten die Kandidatinnen die Hände ihrer „blinden“ Partner Marionetten gleich führen und damit Weißwürste schälen, schneiden und in Senf getunkt dem Partner füttern.
Dank und Ehre
Zuvor wurde die Wahl und Krönung der bayerischen Weißwurstkönigin feierlich durch den ehemaligen bayerischen Ernährungsminister Helmut Brunner eröffnet. „Für mich sind Termine dieser Art keine Pflicht, sondern eine Kür“, sagte er. Für seine Verdienste um die bayerische Kultur und insbesondere die bayerische Weißwurst erhielt er von den beiden Ideengebern der Veranstaltung Bertl und Rosl den Bayerischen Weißwurstorden.
In ihrer Abschlussrede nach einem Jahr als Weißwurstkönigin dankte Ramona Nadler für ein tolles Jahr, zahlreiche Termine und viele Gelegenheiten, neue und aufregende Menschen kennenzulernen. Den Finalistinnen gab sie mit auf den Weg: Nicht nervös sein!
Mehr als nur der Titel
Nachdem die sechsköpfige Jury, darunter Bettina Bonfissuto, Assistenz der Geschäftsführung bei Joska, Alois Rainer, MdB und Metzgermeister, und Norbert Wittmann, Metzgermeister mit Weißwurstmuseum, sich beraten hatte, stand fest: Magalena Heimann, gelernte Metzgereifachverkäuferin, ist die bayerische Weißwurstkönigin 2018/2019. Sie gewann neben dem Titel ein Preisgeld in Höhe von 2.500 €, einen Gutschein für zwei vom Mooshof Wellness & Spa Resort, eine Trachtentasche von Lady Edelweis, ein Dirndl von Astrid Söll im Wert von 800 € sowie das Diadem und Zepter der Weißwurstkönigin.