
Um die Mitglieder der Fleischer-Innungen dabei zu unterstützen, auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich am Markt zu bestehen, bietet die zum Fleischerverband Hessen gehörende Gesellschaft zur Förderung des Fleischerhandwerks mbH (GFF) neben einem umfangreichen Angebot von betriebswirtschaftlichen Beratungsdienstleistungen für Fleischer-Fachgeschäfte jedes Jahr auch ein Jahrestreffen, bei dem gemeinsam mit kompetenten Referenten ein Wochenende lang aktuelle Fragen der Unternehmensführung im Fleischerhandwerk erörtert werden.
Auch dieses Mal standen dabei wieder zwei Termine zur Auswahl, zu denen jeweils rund 35 Betriebsinhaber von Fleischer-Fachgeschäften meistens gemeinsam mit ihren Ehepartnern in die Stadthalle nach Friedberg gekommen waren. Nach einem Einführungsreferat von GFF-Geschäftsführer Christoph Silber-Bonz, in dem er einen Überblick über die aktuelle Lage im Fleischerhandwerk gab, referierte Steuerberaterin Brigitta Schulz aus Frankfurt zu dem Thema Was tun, wenn der Betriebsprüfer kommt?
Den nächsten Part hatte der Betriebsberater des Fleischerverbandes Hessen, Fleischermeister und Diplom-Betriebswirt Hans-Peter Ripper, übernommen. Er vermittelte den Seminarteilnehmen wichtige Praxistipps zum Umgang mit betrieblichen Kennzahlen und erläuterte, wie diese genutzt werden können, um für den eigenen Betrieb einen Soll-Zustand sowie die für dessen Erreichung notwendigen Maßnahmen zu definieren.
Den kompletten Sonntag Vormittag gestaltete der Frankfurter Kommunikationsberater Professor Peter W. Hübner, der sein Referat unter das Thema Moderne Marketinginstrumente und ihr erfolgreiche Einsatz im Fleischer-Fachgeschäft gestellt hatte. Er machte anhand zahlreicher konkreter Praxisbeispiele deutlich, dass den Betriebsinhabern im Fleischerhandwerk eine breite Palette von Maßnahmen und Instrumenten zur Verfügung stehe, um das eigene Fachgeschäft bekannt zu machen, positiv ins Gespräch zu bringen und für die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu werben.