Für einen ersten Hoffnungsschimmer auf ein Ende der wirtschaftlichen Eiszeit sorge, dass 23,4 Prozent der Unternehmer im Sommer ihre Erlössituation verbessern konnten. Dazu zählten vor allem die Biergarten- und Terrassenwirte, denen der Traumsommer ein Umsatzplus von 15 Prozent beschert habe. Ernst Fischer sprach sich gegen die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe aus.
Auch BDI- Präsident Michael Rogowski kritisiert scharf die Pläne für eine Ausbildungsplatzabgabe. In seinem mit viel Beifall bedachten Vortrag warnte er, die Abgabe würde eine neue "Umverteilungsbürokratie" in Gang setzen, die gerade bei kleinen Betrieben hohe Kosten verursachen würde.
Wie die Entwicklung an der Basis der Branche verläuft darüber berichteten
Top-Entscheider wie André Witschi, Vorsitzender der Geschäftsführung Accor Deutschland, Klaus Kobjoll, Inhaber Hotel Schindlerhof und Unternehmensberater und Ludwig Hagn, Wiesnwirt und Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes. In einer unterhaltsamen und spannenden Diskussionsrunde unter der Moderation von Brigitte Bastgen (ZDF heute) zum Abschluss des 1. Branchentages, prelierten die Spitzenköche und -hoteliers Karlheinz Hauser, Süllberg, Thomas Martin, Hotel Louis C. Jakob, Thomas H. Althoff, Althoff Hotels & Residences, Hermann Bareiss, Hotel Bareiss und Bernhard Zepf, Hotel Erbprinz. Sie sorgten mit ihren Diskussionsbeiträgen für Qualität und Aktualität des Brachentages und waren alle der ungeteilten Meinung, dass in Deutschland die Spitzengastronomie und Hotellerie eine Zukunft habe, wenn die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen stimmten.
