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Eurotoques-Mitglied Michael Schubaur, Chefkoch bei Peter Wiesner, Pächter des Münchner Restaurants Ratskeller, sorgte für die kulinarische Bereicherung der Veranstaltung. Er weiß: fair gehandelte Produkte haben große Chancen bei den Gästen. Fátima Ismael, Geschäftsführerin der nicaraguanischen Kaffeegenossenschaft Soppexcca, verdeutlichte die Wichtigkeit mehr Produkte hoher Qualität durch fairen Handel zu erzeugen und gleichzeitig ökologische und soziale Projekte zu realisieren. Der Preisverfall auf dem internationalen Kaffeemarkt und die Wirtschaftskrise haben in den Erzeugerländern zu Armut und sozialem Verfall geführt.
Ernst-Ulrich Schassberger empfiehlt seinen Eurotoques-Mitgliedern die fairen Produkte: Unsere Gourmet-Küche und die Gepa haben einiges gemeinsam: Wir setzen uns gemeinsam für gesunde Lebensmittel und somit für Genuß ein. Wir geben den Verbrauchern Ziele und verfolgen die Prinzipien der Nachhaltigkeit, des Verzichts auf Pestizide und der Bewahrung der Artenvielfalt. Der Präsident der Eurotoques-Stiftung für Deutschland, Österreich und die Schweiz führte weiter aus, dass Fairer Handel und Faire Produkte gut zur Unterstützung der Kleinbauern sind, denn gerade diese Kleinbauern erzeugen hohe Qualität. Thomas Speck ergänzte, dass Qualität auf vier Ebenen erreichbar ist: der sozialen, emotionalen, Bio- und Geschmacksebene. Wir zahlen den Bauern mehr, damit sie eine höhere Qualität sichern. Und dass das Gepa-Geschäftsmodell erfolgreich ist, manifestiert sich an den Umsatzzahlen des Handelshauses: Wir entwickeln uns gegen den Trend. Die Gepa hat ein stabiles Wachstum im Kernmarkt der Weltläden und ein sensationelles Wachstum bei Supermärkten. Derzeit können nur Unternehmen, die gute Produkte und gutes Gewissen anbieten, wachsen. Die Gepa mit ihren Partnern stünde für ein totales Qualitätsmanagement von der Bohne bis zur Tasse. Faire Produkte, wie etwa Kaffee, Tee, Honig, Schokolade und Reis, sind somit eine optimale Kombination von Gourmandise und nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung.
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