Der Landesehrenpreis wurde 2026 zum vierten Mal vergeben. Die Auszeichnung würdigt Betriebe, die sich durch besondere Qualität und nachhaltiges sowie verantwortungsbewusstes Wirtschaften auszeichnen. Besonders stark vertreten waren die Gewerke der Bäcker (15 Preisträger) und der Metzger (12 Preisträger). Zudem wurden sechs Konditoren, fünf Speiseeishersteller und 1ein Brauer ausgezeichnet. Sie alle setzen auf regionale Zutaten, traditionelle Herstellungsmethoden und faire Löhne. So entstehen Lebensmittel von außergewöhnlicher Qualität.

„Mit dem Landesehrenpreis im Genusshandwerk machen wir die Leistungen unserer Genusshandwerkerinnen und Genusshandwerker sichtbar. Sie verbinden handwerkliche Tradition mit hoher Qualität und Modernität“, so der Wirtschaftsminister bei der Preisverleihung im Rahmen des Food Festivals „Porta Locals“ in Trier. Neben der Auszeichnung der Preisträger konnten die Besucher/-innen an einem Brot-Tasting der Bäckerinnungen teilnehmen. Zudem gab es den eigens von der Fleischerinnung kreierten „Genusshandwerker“ – einen besonders gewürzten Rohesser – zur Verkostung.
Aus dem Fleischerhandwerk ausgezeichnet wurden:
– Hüsche Landkost GmbH, Rosenheim (LK Altenkirchen)
– Metzgerei Tina und Sandra Bessel, Rockenghausen
– Metzgerei Huber, Waldfischbach-Burgalben
– Metzgerei Steinmann, Ludwigshafen-Edigheim
– Landmetzgerei Dobroschke, Bingen-Dromersheim
– Artemis GmbH, Kenn
– Fleischerei Illigen, Wittlich
– Fleischerei Martin, Trier-Nord
– Fleischerei Werner Schmitt, Trier
– Landfleischerei Schmitz, Bitburg
– Landmetzgerei Dieter und Wolfgang Scharres, Baustert
– Metzgerei & Imbiss Bösen, Piesport
Die komplette Liste der Preisträger gibt es hier.
Ein Stück Lebensqualität
Mit der Auszeichnung möchte das Wirtschaftsministerium auch auf die vielfältigen beruflichen Perspektiven im Handwerk aufmerksam machen – gerade im Vergleich zum abgeschlossenen Studium. Denn: „Eine Ausbildung im Handwerk eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Wer sein Handwerk beherrscht und richtig gut darin ist, kann sich weiterqualifizieren, den Meistertitel erwerben oder einen eigenen Betrieb gründen. ‚Werde dein eigener Chef oder deine eigene Chefin‘ ist im Handwerk eine absolut greifbare Option“, betonte der Minister. Gerade im Genusshandwerk verbinde sich fachliches Können mit einer Tätigkeit, deren Ergebnisse unmittelbar erlebbar sind. „Auch das ist ein Bonus, den nicht jeder Beruf mit sich bringt. Die Produkte unserer Genusshandwerkerinnen und Genusshandwerker bereichern uns alle und bringen ein kleines oder auch großes Stück Lebensqualität in jedweden Alltag“, sagte Michael Ebling.
Die Preisträger erhielten eine Urkunde und können ein Jahr lang mit ihrer Auszeichnung als Landesehrenpreisträger im Genusshandwerk für sich werben. Für ihre Geschäfte gab es zudem ein besonderes Türschild. www.genusshandwerk-rlp.de

Weitergehende Infos: Die Kriterien für die Auswahl der Preisträger hat das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz mit den Fachverbänden und den vier Handwerkskammern des Landes entwickelt. Neben herausragender Qualität, regionalen Zutaten und traditioneller Herstellung werden auch die Ausbildung junger Fachkräfte, der Einsatz umweltschonender Verpackungsmaterialien und die Nutzung Erneuerbarer Energien in die Bewertung einbezogen.