Wolfertschwenden/Nürnberg. Am ersten Messetag präsentierte Guido Spix, CTO von Multivac, die Highlights auf dem Messestand. Einige strategische Weichenstellungen wurden deutlich:
– Punkt 1: Multivac setzt zunehmend auf Servotechnik. Der Allgäuer Verpackungsspezialist hatte vor einigen Jahren damit begonnen, pneumatische Antriebe durch servomotorische Antriebe zu ersetzen. „Diese Antriebsart ist nicht nur deutlich energieeffizienter", erläutert Guido Spix. „Servotechnik lässt sich insgesamt auch besser regeln und trägt zu einer Reduzierung der Geräuschentwicklung bei. Außerdem können mit diesen Systemen höhere Taktzahlen erzielt werden." Mittlerweile bietet das Unternehmen alle Größen von Servohubwerken sowie Schneidungen mit Servomotoren an.
– Punkt 2: Das Unternehmen arbeitet konsequent daran, die Flexibilität und die Bedienerfreundlichkeit seiner Verpackungsmaschinen sowie aller Linienkomponenten zu verbessern. „Unser Ziel ist es, die Gesamtanlagen-Effektivität noch weiter zu erhöhen", sagte Guido Spix. Dazu bietet das Unternehmen nicht nur einfache und flexible Werkzeugwechselsysteme an. Immer mehr Linienkomponenten stammen von Multivac selbst. Der Verpackungsspezialist integriert sie in das anwenderfreundliche Bedienterminal HMI 2.0, über das die Anwender dann alle Komponenten der Linie steuern können.
– Punkt 3: Das Unternehmen baut das Thema Prozesssicherheit weiter aus. Auf der FachPack präsentierte das Unternehmen mehrere Neuheiten seiner Tochter Multivac Marking & Inspection für die Qualitätsinspektion von Packungen und die Rückverfolgbarkeit von Produkten im Verpackungsprozess. Der Querbahn-Etikettierer MR625 brachte einen QR-Code für die Packungsrückverfolgung (Multivac Track-and-TraceTM) sowie eine RFID-Antenne für den Diebstahlschutz auf die Packungen auf. www.multivac.com
mth/ Redaktion fleischnet.de
Foto: Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG