Göppingen. Am 18. und 19. Mai versammelt sich die gesamte Elite der deutschen Grill- und Barbecue-Szene in der Hohenstauferstadt Göppingen und brutzelt um die Titel Deutscher Grillmeister sowie Deutscher Grill- und BBQ-König 2013. Mehrere Zehntausend Besucher werden bei der Grillveranstaltung des Jahres erwartet, die von der German Barbecue Association GBA ausgerichtet wird. Unter den 32 teilnehmenden Teams sind auch die BBQ Greenhorns aus dem Münsterland. Durch ihren Erfolg beim Knaus Grillcontest 2012 sicherten sie sich im vergangenen Sommer die Teilnahme am Wettkampf.
„Unser Ziel ist es, nicht den letzten Platz zu belegen" gibt sich der 35-jährige Daniel Soppa von den BBQ Greenhorns im Vorfeld bescheiden. Obwohl sie als Außenseiter starten und im Vergleich zu den anderen Teilnehmern eine deutlich kürzere Vorbereitungszeit hatten, glaubt er an die Stärken seines Teams: „So kurz vor Beginn der Meisterschaft haben wir zugegebenermaßen ein kribbliges Gefühl, aber unser großer Teamgeist und unsere außergewöhnlichen Gerichte sind Ansporn genug." Aus gesundheitlichen Gründen musste das eigentliche Sieger-Team des Knaus Grillcontests kurz vor Beginn die Teilnahme absagen, so dass die Münsterländer überraschend als Lucky Loser nachrückten. Das hielt sie allerdings nicht davon ab, es beim Sponsoring wie die Profis zu machen: Mit dem Fleischvermarkter WestfalenLand, Sauerstoffwerk Steinfurt Howe, Modehaus Beßler, Fleischerei Feldhaus, Minkis Kochschule und Stone BBQ holten sie sich in kürzester Zeit ein regelrechtes Sponsorennetzwerk mit an Bord.
Der Knaus Grillcontest war eine im letzten Jahr von Knaus Campingparks gemeinsam mit der German Barbecue Association e.V. ins Leben gerufene Wettkampfserie, auf die die breit aufgestellte und stetig anwachsende Grillszene in Deutschland lange gewartet hatte. Bei insgesamt neun Veranstaltungen wurde der Knaus Grillkönig gesucht, was gleichbedeutend mit einer Teilnahme an den Deutschen Grillmeisterschaften war. Bei dem Wettkampf können Grillteams starten, die aus maximal acht Personen bestehen. Dabei wird zwischen Amateur- und Profiteams unterschieden: In einem Amateurteam darf maximal ein Teammitglied vom Fach sein, das heißt einen Beruf mit Lebensmittelbezug ausüben. In einem Profiteam hingegen dürfen alle Mitglieder Profis sein.www.knauscamp.de
lis/Redaktion FleischNet.de
Quelle: Knaus Campingparks