Essen. Die aktuellen Ergebnisse des Salmonellen-Monitorings vom ersten Quartal 2013 sind sehr erfreulich. Nach Angaben der Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier (PPE) kommen die für die menschliche Gesundheit als ungefährlich eingestuften Salmonellentypen bei nur noch rund 4 % aller untersuchten Endprodukte vor. Im Quartal davor waren es noch knapp 5 % gewesen. Dabei handelt es sich vor allem um die unkritischen Salmonellen. Im Jahr 2007 wurden noch knapp 10 % dieses für den Menschen ungefährlichen Typs nachgewiesen. Zur Feststellung der Daten nahmen die Kontrolleure über 7.000 Brusthautproben für ihre Untersuchung. Die Probennahmen gab es bei allen Vorstufen und Hähnchenbetrieben sowie in allen Schlachtunternehmen und bei 38 Zerlegebetrieben.
Im Rahmen des Aktionsplans „Salmonellen und Campylobacter” werden zudem regelmäßig in allen Hähnchenmastbetrieben Kotproben genommen und analysiert. Auch hier sind die Verunreinigungsraten rückläufig. Um eine effektive Salmonellenbekämpfung sicherzustellen, hatte der Sektor in der Vergangenheit eine Verlinkung der Datenbanken mit den Befunden aus dem Futtermittel- und Mastbereich umgesetzt.
Die kritischen Erreger Salmonella typhimurium und Salmonella enteritidis kommen weiterhin im Prinzip nicht vor. Die Resultate belegen die Effektivität des Aktionsplans, den der Sektor seit 1996 verfolgt. Das Programm geht dabei weit über die regulären EU-Vorschriften hinaus und avancierte in vielen Bereichen sogar zum Vorbild für die EU-Normgebung. www.gefluegel-info.de