Begleitet wurde der Abteilungsleiter im Umwelt- und Verbraucherschutzministerium bei seinem Rundgang im Bildungszentrum des Fleischerhandwerks neben dem Landesinnungsmeister vom stv. Geschäftsführer Christian Tschulik, dem Schulleiter Robert Baur und dem Pressereferenten Stefan Ulbricht. Gerhard Zellner informierte sich nicht nur über die unterschiedlichen Räumlichkeiten, sondern sah sich auch kurz den laufenden Unterricht der Meisterschüler- und Verkaufsleiterkurse sowie der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung mit Fachlehrer Leonhard Zech an. Er war von den Dimensionen, der Ausstattung und Professionalität sowie strukturierten Arbeit der verbandseigenen Fleischerschule beeindruckt. „Hier sieht man, dass Sie ein stolzes Handwerk präsentieren”, betont er. In der anschließenden Diskussion wurde der Wunsch nach einer intensiveren Zusammenarbeit deutlich. Auf der Tagesordnung standen neben den Dokumentationspflichten auch die Herkunftskennzeichnung und die Information der Öffentlichkeit. Georg Schlagbauer unterstrich, dass der Praxisbezug der Regelungen nicht außer acht gelassen werden dürfe. Dieser Meinung war auch Gerhard Zellner, der um einen intensiven Kontakt warb. Es sei wichtig vorab praxisnahe Lösungen anzustreben als nach einem Gesetzgebungsprozess nach Kompromissen zu suchen. Der Fleischerverband Bayern wird daher zukünftig mehr Praxiswissen in die anstehenden Diskussionen, z. B. die Dokumentationspflichten, einbringen. www.fleischerschule.de