157.000 Betriebskontrollen und 82.000 Proben in 2007 von Lebensmitteln, Kosmetika, Bedarfsgegenstaenden und Tabakwaren.
80 % der Betriebe und 87 % der Proben waren nicht zu beanstanden. Beanstandungsfaelle betrafen vor allem die Betriebshygiene und die Warenkennzeichnung. Die Haelfte der 212.000 in Bayern registrierten Betriebe hat die amtliche Lebensmittelueberwachung im letzten Jahr teils mehrfach ueberprueft. Zudem habe die Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit von Januar 2007 bis Mai 2008 227 Betriebe kontrolliert. Bayerns schnelle Eingreiftruppe in Sachen Lebensmittel hat u. a. Fleisch- und Schlachtbetriebe sowie Kuehlhaeuser unter die Lupe genommen. In 33 Faellen wurden erhebliche Maengel aufgedeckt und in 12 Faellen die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Bei der Hotline ueber etwaige Lebensmittel-Verstoesse gingen im letzten Jahr 67 Hinweise ein. In 20 Faellen stellten sich diese als richtig oder teilweise richtig heraus und waren damit eine gute Unterstuetzung.
Bei den Betriebskontrollen betrafen 50 % der Beanstandungsfaelle die Betriebshygiene. Dabei ging es um Maengel bei der raeumlichen Ausstattung und Reinigung sowie bei Lagerung und Transport von Rohstoffen und Erzeugnissen. Bei den untersuchten Proben mussten rund 13 % beanstandet werden. Aber auch 2007 ging eine unmittelbare Gefahr fuer Verbraucher nur von wenigen Proben aus. So mussten nur 0,5 % als “gesundheitsschaedlich” beanstandet werden. Entsprechende Ware wurde vom Markt genommen. Als Kontaktstelle fuer das europaeische Schnellwarnsystem hat das LGL 2007 rund 5.500 Informations- und Warnmeldungen ausgewertet und 109 bayerische Schnellwarn- und Folgemeldungen abgesetzt.