Bio-Metzgereien prämiert

Mainz. Die Bioland-Metzgereibetriebe werden regelmäßig auf die Einhaltung der Bioland-Richtlinien – vom Herstellungsprozess über die Rohwarenherkünfte bis zur Warenkennzeichnung – überprüft. Die Verarbeitung dieser Wurstwaren erfordert hohes handwerkliches Geschick und fundierte Kenntnisse über die Fleischverarbeitung. Die Metzger verarbeiten ausschließlich Bio-Rohstoffe und verzichten auf Zusatz- und Hilfsstoffe wie Phosphat, Nitritpökelsalz und Geschmacksverstärker. Dabei kommt es darauf an, die Rohwaren frisch und zügig zu verarbeiten. „Die Produkte unterliegen einer strengen Kontrolle durch die Zertifizierungsstellen. Gegenüber den konventionell erzeugten Produkten werden eventuelle Gesundheitsrisiken auf Grund von Zusatzstoffen minimiert", lobt Hermann Jakob, Schulleiter der Meisterschule für Fleischer in Kulmbach und Mitglied der Jury, die die Wurstprodukte unter die Lupe nahm.

Die Bioland-Metzger befassen sich neben der Verarbeitung auch mit der Herkunft und der Haltung der Tiere. So beziehen sie Fleisch von Biolandwirten – soweit wie möglich aus der Region – oder wie auf dem Gut Hirschaue aus eigener Erzeugung. „Wir produzieren hochwertige landwirtschaftliche Erzeugnisse tiergerecht mit großem persönlichem Einsatz unserer Mitarbeiter und legen Wert darauf, dass diese auch in einer hohen Qualität vor Ort weiter verarbeitet werden. So können wir den Verbrauchern am Ende gute und gesunde Lebensmittel mit gutem Gewissen anbieten", resümiert Henrik Staar vom Gut Hirschaue, einer der Preisträger.
Frank Riedel von den Werkstätten der Arbeiter-Wohlfahrt Dortmund GmbH hebt die Bedeutung der erfolgreichen Qualitätsprüfung hervor: „Für uns ist die Bioland-Prämierung eine große Auszeichnung, da die Beurteilung unserer Wurstwaren von unabhängigen Gutachtern erfolgte. Sie ist eine Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind und sich unsere Arbeit mit einer guten Qualität unserer Produkte auszahlt. Das ist mit Geld nicht zu bezahlen." Eine Liste der prämierten Metzger gibt es unter www.bioland.de.

mth/ Redaktion fleischnet.de

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