Coca-Cola: Optimistischer Blick in die Zukunft

Essen. Die deutsche Coca-Cola Organisation erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 1998 ein Absatzvolumen an alkoholfreien Getränken von 38,9 Millionen Hektolitern. Dies entspricht einem leichten Rückgang der Verkäufe von 1,7 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 1997 (39,6 Mio. Hektoliter). “Das 98er Ergebnis ist für uns kein Grund zur Zufriedenheit, zumal die Wachstumspotentiale für Erfrischungsgetränke enorm sind. Dies zeigt das übrige Europa mit einem deutlichen Plus in den vergangenen fünf Jahren”, kommentiert John P. Sechi, Geschäftsführer der Coca-Cola GmbH, Essen, das Verkaufsergebnis des vergangenen Jahres. Für 1999 zeichnet Sechi dennoch eine optimistische Prognose. “Wir haben in den vergangenen Monaten die Basis für profitables Wachstum für unsere Kunden und das Coca-Cola System gelegt.”

Die strategische Entscheidung, die Werbeausgaben um 25% zu steigern und auf die beiden Kernmarken Coca-Cola und Fanta zu konzentrieren, zeigten erste Erfolge. Als flankierende Maßnahme sind zudem die Investitionen in Packungsqualität und in technische Verkaufshilfen um 40 Prozent aufgestockt worden. Darüberhinaus entwickelte das Marketing der Coca-Cola GmbH in enger Abstimmung mit den Abfüllunternehmen erfolgreiche Promotion-Aktivitäten wie die Weihnachtstruck-Tour und das Polarbären-Programm. Den positiven Trend für Anfang 1999 unterstreicht auch die Neueinführung von Fanta Limette. Allein 25 Millionen Liter der neuen limonisch-frischen Geschmacksvariante von Fanta wurden im ersten Quartal 1999 verkauft. Damit zählt Fanta Limette zu den erfolgreichsten Produktneueinführungen seit Coca-Cola light 1983. Im Jahre 1998 ist die Konsolidierung des deutschen Coca-Cola Geschäftes weiter vorangetrieben worden. Das im Oktober 1996 gegründete Abfüllunternehmen Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, Berlin (CCE AG) hat in 1998 weitere 19 Coca-Cola Vertriebsgesellschaften erworben. Der größte deutsche Coca-Cola Konzessionär ist damit für die Abfüllung und den Vertrieb von Coca-Cola Erfrischungsgetränken in Ost- und Süddeutschland sowie in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Schleswig-Holstein verantwortlich. Das Unternehmen hat 1998 rund 2 Milliarden Liter alkoholfreie Getränke verkauft, 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Für den deutschen Markt insgesamt wiesen die einzelnen Markengetränke der Coca-Cola Organisation eine unterschiedliche Entwicklung auf. So lag mit 24,8 Mio. Hektolitern die Gesamt-Marke Coca-Cola ein Prozent unter dem 97er Ergebnis von 25,03 Mio. Hektolitern. Erfreulich war dabei wiederum die Entwicklung von Coca-Cola light. Das kontinuierliche Wachstum setzte sich auch 1998 fort. Ein Plus von 7,6 Prozent bescherte Coca-Cola light einen Absatz von 377 Mio. Litern. An Boden verloren dagegen die Fanta Marken. Fanta Orange, mit klarem Abstand die Nummer 2 im Markt der Erfischungsgetränke nach Coca-Cola, verzeichnete einen Absatzrückgang um 5,3 Prozent auf 429 Mio. Liter. Das Tafelwasser Bonaqa konnte das positive Ergebnis der vergangenen Jahre nicht fortsetzen. Der Abverkauf von 233 Mio Liter fiel um 1,6 Prozent niedriger als im Vorjahr aus. Grund zur Freude bereitete dagegen Mezzo Mix. Der Durst auf das Cola-Mixgetränk wuchs im vergangenen Jahr um 10,7 Prozent gegenüber 1997 und ließ den Abverkauf von Mezzo Mix auf fast 190 Mio. Liter hochschnellen.

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