Controlling im Fleischerhandwerk

Der Seminarsaal des Fleischerverbandes Rheinland-Rheinhessen war bis auf den letzen Platz gefüllt. Geschäftsführer Alexander Zeitler uns sein Team hatten zum Controlling Seminar eingeladen und viele Fleischerkollegen folgten diesem Ruf. Der Fleischerverband hatte Fleischermeister und Unternehmensberater Stephan Fusshöller als Referenten gewinnen können und dieser konnte in der vierstündigen Veranstaltung viel zu diesem Thema vortragen.

Was ist Controlling und benötigt der Fleischer so etwas überhaupt? Damit ging es los und der Referent diskutierte lebhaft mit den Teilnehmern über diesen Themenbereich. Es wurde viel Pro- und Contra ausgetauscht aber der Tatsache, dass Controlling ein wichtiger Soft-Fact ist, der bei den Banken in das Rating einfließt, war den wenigsten Teilnehmern bewusst. Anschließend spannte der Referent einen Bogen von der Kostenstelle bis hin zu den Profit Centern und zeigte auf, dass Controlling nur möglich werden kann, wenn das Unternehmen im Vorfeld eine funktionierende Kostenrechnung und Kalkulation besitzt. Auch zu diesen Themen wurden von den interessierten Teilnehmern viele Fragen gestellt, vor allem dazu, wie eine praktische Umsetzung im Betrieb erfolgen kann. Nach einer kurzen Pause ging es weiter und Stephan Fusshöller zeigte an einen Beispielbetrieb einmal auf wie Kostenstellen und Profit Center aufgebaut sein können und welche Rückschlüsse der Unternehmer aus den Zahlen ziehen sollte. An diesem Punkt brachten sich viele Fleischer ein und steuerten praktische Anregungen zu diesem Thema hinzu. Zum Abschluss konnte der Referent den Teilnehmern auch noch ein entsprechendes Controllinginstrument Live vorführen. Ausgehend von den Zahlen des Beispielbetriebes zeigte er ein Unternehmenscockpit auf. Dies fasste die Betriebszahlen zu den wichtigsten Kennzahlen wie den ROI (Return on Investment), Eigenkapitalquote, Cash Flow usw. zusammen. Dies, fasste der Unternehmensberater zusammen, ist das Steuerungsinstrument mit dem der Fleischer sein Unternehmen auf Kurs halten kann. Über die Notwendigkeit des gehörten sollten sich eigentlich alle im klaren sein.

Ob die Kollegen die Anregungen des Seminars denn auch umsetzen, wird sich zeigen, meinte Geschäftsführer Alexander Zeitler abschließend und wünschte allen schon mal ein gutes Weihnachtsgeschäft.

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