Convenience ist fester Alltagsbestandteil

Die Ergebnisse zeigen, dass es vielfältige Anlässe für die Unterwegsversorgung gibt. „Ziel der zweiten Convenience Studie war es, auf Basis der Vorjahresergebnisse noch mehr ins Detail zu forschen", erklärt die Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Sabine Möller. „Bereits die erste Studie aus dem Jahr 2008 hat uns umfangreiche Informationen über den Convenience-Konsumenten und seine Motive geliefert. Unsere Studienreihe ‘Convenience in Europa’ gibt Anbietern von Convenience-Produkten die Möglichkeit, sich noch besser auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden einzustellen. Beispielsweise lieferte die erste Studie Informationen darüber, ob der typische Unterwegsversorger männlich oder weiblich ist, eher jung oder alt und ob er auf dem Land oder in der Stadt wohnt. In der zweiten Untersuchung wollten wir genauer wissen, bei welchen Gelegenheiten sich der Konsument unterwegs versorgt und welche Produkte er wann und wo kauft", so Prof. Dr. Möller.

Die Konsumtypen: Wann versorgen Verbraucher sich am liebsten unterwegs?
Kaum etwas beeinflusst das Essen und Trinken so sehr wie die Tageszeit. Aus den Befragungsergebnissen lassen sich daher fünf verschiedene Konsumtypen ableiten, die im Tagesverlauf jeweils in unterschiedlichen Situationen Essen und Getränke „on-the-go" genießen.

An Arbeitstagen kann man zwischen dem FrühSchmecker, dem SiestEsser und dem SpätSchlemmer unterscheiden.
„Für den FrühSchmecker ist das Frühstück die wichtigste Zeit zum Essen und Trinken, der SiestEsser bevorzugt die Mittagszeit, der SpätSchlemmer dagegen den Abend", erklärt Prof. Dr. Möller die verschiedenen Vorlieben der Konsumtypen.

In der Freizeit verschwimmen die Grenzen zwischen den Mahlzeiten häufig. Die Befragung zeigte jedoch auch in der Freizeit Unterschiede: ZwEckermäuler wollen vor allem schnell und unkompliziert satt werden, die TOurmets legen beim Unterwegsverzehr Wert auf ein geselliges und genussvolles Umfeld.

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