Seit 2007 hat die dänische Schweinebranche ihre Umwelt- und Klimawirkung um weitere 5,5 % reduziert. Damit liegt Dänemark zusammen mit den Niederlanden in Bezug auf umweltverträgliche Schweinefleischproduktion an der Spitze.
Forscher des Instituts für Landwirtschaft und Umwelt der Universität Aarhus haben soeben einen neuen Bericht zur Ökobilanz der dänischen Schweinefleischproduktion veröffentlicht. Die in Zusammenarbeit mit dem Danish Agriculture & Food Council durchgeführte Lebenszyklusbewertung (Life Cycle Assessment, LCA) beleuchtet die Umwelt- und Klimawirkung "vom Hof bis zum Herd".
Im Vergleich zur 2007 veröffentlichten Ökobilanz konnten die dänischen Schweineproduzenten die Gesamtwirkung von 3,6 kg auf 3,4 kg und bei den besten 25 % der Produzenten sogar auf 3,1 kg CO2-Äquivalente pro kg Schweinefleisch senken.
"Eine Reduktion um 5,5 % in vier Jahren ist in diesem Zusammenhang ein beachtlicher Erfolg. Schließlich handelt es sich um einen langen und komplizierten Prozess. Unsere Zahlen basieren auf importiertem Eiweißfutter mit entsprechend hoher Klimawirkung. Aber es ist den Schweineproduzenten gelungen, die Futtereffizienz zu optimieren, so dass sie pro kg Futter relativ viel Fleisch erzeugen können", erklärt John Hermansen, Forschungsleiter am Institut für Landwirtschaft und Umwelt der Universität Aarhus.
Die wichtigsten Faktoren für den Klimaschutz sind Futtermittelproduktion, Ausbringung und Emissionen von Dünger, Futtermitteltransport sowie der direkte Energieverbrauch.