DEHOGA Berlin fordert die Reduzierung von bürokratischen Auflagen

"Wenn Sie in Zukunft einen Gastgarten betreiben wollen, benötigen Sie eine Ausbildung zum Landschaftsarchitekten“, beschreibt Hauptgeschäftsführer Thomas Lengfelder die Schwierigkeiten beim Aufstellen von Blumenkübeln, die nur bis 60 cm Durchmesser erlaubt sind, dem Verbot von Rankegittern, Einhausungen, Speisekartenaufstellern auf der Straße und ähnlichen Auflagen. „Wir wollen aber unsere Zeit lieber in die Ausbildung unserer Jugend investieren.“
6.000 Jugendliche sind derzeit im Berliner Hotel- und Gaststättengewerbe in einem Ausbildungsverhältnis. Der DEHOGA Berlin unterstützt die Betriebe dabei durch die Organisation der jährlichen Berliner Jugendmeisterschaft (25. und 26. April), der Teilnahme an Messen wie am Stand der YourCareergroup auf der ITB (15. März) sowie der engen Zusammenarbeit mit der Berufsschule, zwecks Imageverbesserung des Oberstufenzentrums, und der Hotelfachschule. Darüber hinaus wurde ein eigenes Seminarprogramm ins Leben gerufen, das sich speziell an Auszubildende aber auch an potentielle Betriebsgründer richtet. Die Seminardatenbank kann über www.dehoga-berlin.de aufgerufen werden.
„Wir zahlen in Deutschland unsere Steuern. Wir schaffen in unserem Land Arbeits- und Ausbildungsplätze. Das zentrale Anliegen der Branche ist und bleibt der reduzierte Mehrwertsteuersatz“, skizziert Willy Weiland ein Mittel zur Konsumbelebung. „Für die Hotellerie ist der reduzierte Mehrwertsteuersatz in Europa die Regel. 22 von 27 EU-Mitgliedstaaten haben ihn. Es ist doch wettbewerbsverzerrend, wenn die touristischen Anrainerstaaten bis auf Dänemark nur zehn Prozent und weniger Mehrwertsteuer zahlen müssen“. Nach der aktuellen DEHOGA-Konjunkturumfrage unter 3.000 Hoteliers und Gastronomen würden 80 Prozent der Unternehmer die eingesparte Mehrwertsteuer für Preissenkungen, Investitionen sowie Mitarbeiterqualifizierung und -entlohnung nutzen.

www.dehoga-berlin.de

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